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Chronik der Gewalt

Wir dokumentieren nachfolgend rechte, rassistische und antisemitische Gewalt, Bedrohungen und Einschüchterungsversuche in NRW. Die Liste beruht ausschließlich auf öffentlich zugängliche Meldungen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Am Montagnachmittag wurden zwei Kinder auf einem Düsseldorfer Spielplatz von einer Frau rassistisch beleidigt und eines der Kinder von ihr geschlagen. Die Kinder riefen umgehend die Polizei, die Täterin hatte den Spielplatz jedoch bis zum Eintreffen der Beamt:innen bereits verlassen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

 

rp-online.de und rtl.de v. 31.03.22

Gegen drei Uhr in der Nacht wurde ein 30-Jähriger von einer dreiköpfigen Gruppe Anfang-20-Jähriger homofeindlich beleidigt. Als er vor der Gruppe wegrannte verfolgten sie ihn. Der Betroffene stürzte und als die Täter:innen ihn erreichten, traten sie auf ihn ein und raubten seine Jacke bevor sie flüchteten.

 

Queer.de v. 3.3.22 u. PM Polizei v. 2.3.22

 

Am Donnerstag wurden zwei Frauen mit Behinderungen im Bus von einer Gruppe Jugendlicher beleidigt. Als sie ausstiegen verfolgte die Gruppe die Beiden weiter. Während eine der Betroffenen telefonisch versuchte Hilfe zu holen, wurde die andere von der Gruppe geschubst und geschlagen. Die Täter:innen filmten den Vorfall mit ihren Smartphones. Erst nachdem sich eine couragierte Zeugin einmischte ließ die Gruppe schließlich von den Betroffenen ab.

 

PM Polizei v. 21.3.22

In den frühen Morgenstunden wurde per Email eine Bombendrohung an verschiedene Gerichte in Düsseldorf, Heinsberg, Erkelenz, Viersen, Mönchengladbach und Aachen verschickt. Die Drohschreiben enthielten einen expliziten Bezug zu einem Nationalsozialisten. Nach umfangreichen Durchsuchungen wurden alle Gerichtsgebäude im Laufe des Tages wieder freigegeben. Ermittlungen führten zu einer Emailadresse, die auf ein NPD-Mitglied hinweist.

 

Lto.de v. 9.3.22, wdr.de v. 4.2.22

Am Mittwoch wurde ein 33-Jähriger in Essen von einem Unbekannten angegriffen und rassistisch beleidigt. Der Täter zeigte zudem den "Hitlergruß" bevor er sich vom Tatort entfernte.
Ein Tatverdächtiger wurde im Juni 2022 von der Polizei nach einer Fotofahndung identifiziert.

 

PM Polizei v. 9.6.22 u. 10.6.22

Bei einer Impfaktion in der Essener Eissporthalle kam es am Samstagabend zu einer Bedrohung durch eine vierköpfige Gruppe. Mit Eisenstangen bewaffnet und in Begleitung eines Kampfhundes bedrohten und beschimpften sie Impf-Willige und Veranstalter:innen der Impfaktion und gaben rechte Parolen von sich. Als das Ordnungspersonal hinzukam, entfernte sich die Gruppe. Mehrere Personen sind aufgrund der Bedrohungslage ohne ihre Impfung wieder abgereist, es wurde glücklicherweise niemand verletzt.
Die Veranstalter:innen haben Anzeige erstattet und werden bei zukünftigen Impfterminen sowohl das Ordnungspersonal aufstocken als auch die Polizei im Vorfeld in die Planungen einbeziehen.

 

Waz.de v.…

In der Nacht auf Sonntag wurde das Vereinsheim des SV Wanheim 1900 e.V. mit rechten Parolen und Hakenkreuzen beschmiert. Außerdem wurden die sanitären Anlagen des Vereines zerstört. Es entstand ein Sachschaden im fünfstelligen Bereich. Bereits in der Nacht auf den 5. Januar wurden die Scheiben des Vereinsheimes eingeworfen.
Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

PM SV Wanheim 1900 e.V. v. 24.02.2022, rp-online.de v. 25.01.2022

In der Silvesternacht wurden auf einem Friedhof in Iserlohn ca. 30 Grabsteine muslimischer Gräber umgeworfen sowie diverse Dekorationselemente und Pflanzen beschädigt. Der Staatsschutz Hagen ermittelt wegen Störung der Totenruhe sowie Sachbeschädigung.

PM Polizei v. 1.1.22, Focus.de v. 2.1.22, Zeit.de v. 3.1.22

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