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Aktuelles

Ein Jahr nach dem Urteil im NSU-Prozess kann es keinen Schlussstrich geben: Denn weder haben die Hinterbliebenen und Verletzten des NSU-Terrors Antworten auf zentrale Fragen und Forderungen erhalten, noch ist ein Ende der Verharmlosung bewaffneter Neonazi-Netzwerke wie Combat 18 und Nordkreuz durch Ermittlungsbehörden und politisch Verantwortliche in Sicht.“

Staat und Gesellschaft müssen die Lehren aus der Mord- und Anschlagsserie des NSU...

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„Es ist falsch und eine Missachtung der Opfer des NSU und der zahllosen Betroffenen rassistischen Terrors und rechter Angriffe, erst jetzt von einer neuen Dimension rechter Gewalt zu sprechen“, kritisieren Opferberatungsstellen.

Wir brauchen eine Politik, die das Andenken von Walter Lübcke ehrt und Menschenrechte und Humanität in den Mittelpunkt des staatlichen und gesellschaftlichen Umgangs mit Geflüchteten stellt – anstelle von Abschreckung,...

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2018 gab es in Nordrhein-Westfalen (NRW) 232 rechte Gewalttaten mit mindestens 318 direkt betroffenen Menschen, darunter auch Kinder und Jugendliche. Dies ist das Ergebnis der gemeinsamen Jahresstatistik der OBR (Opferberatung Rheinland) und von BackUp (Opferberatung in Westfalen-Lippe), den beiden Beratungsstellen für Betroffene extrem rechter, rassistischer, antisemitischer und anderer menschenfeindlich motivierter Gewalt – kurz: rechter...

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Im Rahmen des Projektes werden Workshops und Informationsveranstaltungen für Menschen und Einrichtungen angeboten, die mit Geflüchteten zusammenarbeiten, um eine solidarische Handlungskompetenz an der Seite der Betroffenen zu stärken.

Rassistisch motivierte Gewalt gegen Geflüchtete und ihre Unterkünfte haben in NRW erheblich zugenommen. Im Zuge der rechten Stimmungsmache und weit verbreiteten rassistischen Ressentiments stieg die Anzahl der...

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Unterstützung von Betroffenen rassistischer Gewalt – Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten in der Praxis, hrsg. v. K. El-Qasem, i.A. der OBR, Düsseldorf 2019, 42 Seiten

Am 28.11.2018 veranstaltete das Projekt re.act der Opferberatung (OBR) Rheinland den Fachtag „Auf verlorenem Posten? Unterstützung von Betroffenen rassistischer Gewalt – Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten in der Praxis“ in der Alten Feuerwache Köln. Ein Team von...

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„Was tun nach einem rassistischen Angriff?“

Die Themen Rassismus und rassistische Gewalt verlieren leider nicht an Aktualität. Der Zugang zu Informationen und Hilfen für Betroffene muss daher stetig verbessert werden und Barrieren müssen abgebaut werden.

Die von der Landeszentrale für politische Bildung NRW geförderte mehrsprachige Broschüre „Was tun nach einem rassistischen Angriff?“ informiert in zehn Sprachen über wichtige Sofortmaßnahmen...

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Anerkennung durch Sozialamt – Klage gegen volle Anrechnung der Verletztenrente erfolgreich

Ein Beratungsnehmer der Opferberatung Rheinland (OBR) wurde während der Arbeit Opfer eines rassistischen Angriffs. Durch die Tat wurde er so schwer verletzt, dass er seitdem Verletztenrente durch die Berufsgenossenschaft erhält. Parallel hierzu hat der Betroffene grundsätzlich einen Anspruch auf eine Grundrente nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG)....

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Eine Reportage von Heike Kleffner auf ZEIT ONLINE erinnert unter dem Titel "Gewalt gegen Roma: Brennender Hass" an den Brandanschlag vom 26.1.1994 auf eine Notunterkunft in Köln, bei der zwei Romnja starben und mehrere Familienangehörige schwere Brandverletzungen erlitten. Der Anschlag zählt zu den Verdachtsfällen der Dokumentation "Todesopfer rechter Gewalt" von ZEIT ONLINE und "Tagesspiegel" - er wurde bis heute nicht aufgeklärt, die Getöteten...

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Fachtag des Projekts re:act der OBR in Kooperation mit FORENA am 28.11.2018 in der Alten Feuerwache Köln

Keynotes von Dielta Sequeira und Mehmet Daimagüler

Die Arbeit mit Menschen, die (potentiell) von rassistischer Gewalt betroffen sind, bewegt sich in einem spannungsreichen Feld zwischen aktuellen gesellschaftlichen, politischen und medialen Diskursen einerseits und institutionellem und strukturellem Rassismus andererseits. Der anwendungs-...

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„Wir brauchen jetzt endlich dauerhafte gesellschaftliche und politische Solidarität mit Opfern rassistischer, rechter und antisemitischer Gewalt. Leugnen, Verharmlosen und Kleinreden stärkt hingegen die Täter*innen.“

Die unabhängigen Beratungsstellen für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt verzeichnen derzeit ein besorgniserregendes Ausmaß politisch rechts, rassistisch und antisemitisch motivierter Gewalt. Dies gilt nicht nur...

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Chronik der Gewalt

Ein 20-jähriger Mann und eine 20-jährige Frau wurden in der Nacht von Mitgliedern der sog. „Steeler...

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Am frühen Abend wurde ein junger Geflüchtete von einem 40-Jährigen auf offener Straße im Ortsteil...

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Am Vormittag ging beim Vorstand der Merkez-Moschee im Stadtteil Marxloh eine E-Mail ein, in der die...

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