Online-Beratung
Sie möchten sich beraten lassen, haben Fragen oder wünschen Unterstützung, können oder möchten aber gerade keine persönliche Beratung von uns bei Ihnen vor Ort erhalten oder mit uns telefonieren?
Über unsere Online-Beratung können Sie unkompliziert und sicher Kontakt zu uns aufnehmen. Die Beratung erfolgt vertraulich und kostenlos über SupportCompass des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG).
Die Online-Beratung eignet sich beispielsweise, wenn Sie zunächst anonym Kontakt aufnehmen möchten, wenn Ihnen das Schreiben leichter fällt als ein Telefonat oder wenn Sie unsere Unterstützung ortsunabhängig nutzen möchten.
Unsere Berater*innen unterstützen Sie bei Fragen zu rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt sowie anderen menschenfeindlich motivierten Angriffen im Rheinland und westlichen Ruhrgebiet. Gemeinsam besprechen wir Ihre Situation, informieren über Handlungsmöglichkeiten und unterstützen Sie bei den nächsten Schritten.
Anmeldung zur Online-Beratung
Hier geht es direkt zur Online-Beratung:
Klicken Sie auf „SupportCompass“ oder scannen Sie den QR-Code, melden Sie sich an und schreiben Sie uns:
Offene Online-Sprechzeiten
Während unserer offenen Online-Sprechzeiten können Sie sich direkt über die Online-Beratung an uns wenden und mit einer Berater*in der OBR live chatten – ohne vorherige Terminvereinbarung:
[Hier werden bald die Termine unserer offenen Online-Sprechstunde veröffentlicht, bis dahin können Sie uns dennoch über den Chat von Support Compass schreiben oder uns telefonisch oder per Mail erreichen.]
Darüber hinaus sind individuelle Beratungstermine nach Absprache möglich.
Die Nutzung der Online-Beratung ist kostenlos und vertraulich.
Wir beraten Sie gerne in der Sprache ihrer Wahl (persönlich u.a. auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch und Französisch und versuchen auch für weitere Sprachen Beratungsmöglichkeiten zu finden!)
FAQ - Häufige Fragen zur Online-Beratung
SupportCompass ist eine digitale Plattform für die Online-Beratung des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG).
Über SupportCompass können Sie unkompliziert online Kontakt zur Opferberatung Rheinland (OBR) aufnehmen. Die Beratung erfolgt nicht durch eine KI, sondern durch unsere Berater*innen.
Sie können Ihre Anliegen schriftlich mitteilen und gemeinsam mit unseren Berater*innen besprechen, welche Unterstützung für Sie hilfreich sein kann.
Die Online-Beratung ist kostenlos und vertraulich.
Die Online-Beratung erreichen Sie direkt über unsere Website.
Das geht so:
1. SupportCompass öffnen
Klicken Sie auf den Button „SupportCompass“ oder scannen Sie den QR-Code.
2. Konto erstellen
Auf der SupportCompass-Website können Sie einfach ein Konto für die Online-Beratung erstellen bzw. sich anmelden.
3. Nachricht schreiben
Schreiben Sie uns, was Sie beschäftigt und wobei Sie Unterstützung suchen. Sie müssen Ihr Anliegen nicht ausführlich erklären.
4. Antwort erhalten
Eine Berater*in der Opferberatung Rheinland (OBR) antwortet Ihnen.
5. Gemeinsam nächste Schritte besprechen
Gemeinsam schauen wir, was Sie brauchen und welche nächsten Schritte für Sie hilfreich sein können.
Sie möchten sehen, wie die Anmeldung funktioniert?
In unserem kurzen Video zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie sich bei SupportCompass anmelden und uns eine Nachricht schreiben können.
NEIN, wir beraten Sie individuell und persönlich. Es beraten Sie erfahrenen und speziell ausgebildete Berater*innen der Opferberatung Rheinland (OBR).
Wenn Sie uns über die Online-Beratung kontaktieren, erhalten Sie Antworten von Menschen – nicht von einer Künstlichen Intelligenz.
Unsere Berater*innen gehen auf Ihre individuelle Situation ein, hören zu, beantworten Fragen und unterstützen Sie dabei, passende Schritte für sich zu finden.
Die Online-Beratung erfolgt vertraulich und orientiert sich an Ihren Bedürfnissen und Anliegen.
Künstliche Intelligenz kann Informationen bereitstellen und allgemeine Fragen beantworten. Das kann zur ersten Orientierung, Einordnung der Gewalterfahrung und allgemeinen Informationsvermittlung sehr hilfreich sein. Sie kann jedoch keine persönliche Beratung ersetzen.
Unsere Berater*innen bringen Fachwissen und langjährige Erfahrung in der Unterstützung von Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt mit. Sie nehmen Ihre individuelle Situation ernst und entwickeln gemeinsam mit Ihnen passende Handlungsmöglichkeiten.
In der Online-Beratung bieten wir unter anderem:
- ortunabhängige Beratung und Unterstützung,
- persönliche und individuelle Unterstützung,
- eine Einordnung Ihrer Erfahrungen und Anliegen,
- Informationen zu Ihren Rechten und Handlungsmöglichkeiten,
- Unterstützung im Umgang mit Behörden, Polizei oder Gerichten,
- Hilfe bei der Suche nach weiteren Unterstützungsangeboten,
- psychosoziale Stabilisierung und Begleitung,
- solidarische Parteinahme an der Seite von Betroffenen,
- eine datenschutzsichere App - entsprechend der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO konform).
Jede Gewalterfahrung ist anders. Deshalb gibt es keine standardisierten Antworten, sondern Unterstützung, die sich an Ihren Bedürfnissen orientiert.
Auf Wunsch können Sie von der Online-Beratung in die klassische Beratung wechseln, sodass wir Sie persönlich treffen und zu Anwält*innen, Ärtz*innen, Gerichtsterminen o.ä. Terminen begleiten können.
Gut zu wissen
- kostenfrei
- vertraulich
- ortsunabhängig
- auf Wunsch anonym
- Beratung durch erfahrene Fachberater*innen
Unsere Online-Beratung ist nicht die richtige Anlaufstelle für allgemeinen Hass im Netz, etwa wenn Sie Hasskommentare, digitale Hetze oder problematische Inhalte melden möchten.
Für Fragen rund um Hass im Netz, digitale Angriffe und den Umgang mit entsprechenden Inhalten finden Sie Unterstützung bei spezialisierten Beratungsstellen.
Wenn sich ein digitaler Angriff allerdings gegen Sie als konkrete betroffene Person richtet und einen Bezug zu rechter, rassistischer oder antisemitischer Gewalt hat, können Sie sich trotzdem gerne an uns wenden. Wir schauen gemeinsam mit Ihnen, welche Unterstützung passend ist.
Anlaufstellen bei allgemein Hass im Netz
Wenn Sie Hass, Bedrohungen oder andere Formen digitaler Gewalt erleben, gibt es verschiedene Anlauf- und Meldestellen.
Welche Stelle geeignet ist, hängt davon ab, was passiert ist und welche Unterstützung Sie suchen.
- HateAid – Beratung bei digitaler Gewalt
HateAid berät und unterstützt Menschen, die von digitaler Gewalt betroffen sind. (hateaid.org) - REspect! im Netz – Hass im Netz melden
Bei REspect! können Sie Hass, Hetze und möglicherweise strafbare Inhalte im Internet melden. (respectimnetz.de) - ModSupport – Unterstützung für Moderation
ModSupport der Amadeu Antonio Stiftung richtet sich insbesondere an Menschen und Organisationen, die Social-Media-Kommentare moderieren und Unterstützung beim Umgang mit Hasskommentaren benötigen. (amadeu-antonio-stiftung.de/modsupport) - Internet-Beschwerdestelle – problematische Inhalte melden
Über die Internet-Beschwerdestelle können Sie problematische oder möglicherweise rechtswidrige Inhalte im Internet melden. (internet-beschwerdestelle.de) - Onlinewache der Polizei – Strafanzeige erstatten
Wenn Sie Opfer einer Straftat geworden sind oder einen möglicherweise strafbaren Inhalt melden möchten, können Sie über die Onlinewache der Polizei eine Strafanzeige erstatten. Die Onlinewache ist je nach Bundesland unterschiedlich organisiert. (portal.onlinewache.polizei.de)
Unsere Online-Beratung richtet sich an Menschen, die von rechter, rassistischer oder antisemitischer Gewalt betroffen sind.
Für Diskriminierungserfahrungen und Alltagsrassismus ohne Bezug zu einem Gewaltvorfall sind die Beratungsstellen der ada.nrw – Antidiskriminierungsberatung NRW die passende Anlaufstelle.
Die ada.nrw bietet Beratung zu unterschiedlichen Formen von Diskriminierung, Rassismus und Mehrfachdiskriminierung.
In NRW gibt es mehr als 40 Beratungsstellen, sodass Sie eine passende Beratungsstelle in Ihrer Nähe finden können.
Auch eine Online-Beratung der ada.nrw ist möglich.
Auf der Website der ada.nrw können Sie nach einer passenden Beratungsstelle suchen – unter anderem nach Ort, Diskriminierungsform und Lebensbereich.
Beratungsstellen der ada.nrw finden: ada.nrw
Kein Problem. Sie müssen nicht selbst herausfinden, welche Beratungsstelle zuständig ist.
Schreiben Sie uns gerne. Wir klären gemeinsam, ob wir die passende Anlaufstelle sind oder vermitteln Sie bei Bedarf weiter.





