Opferberatung Rheinland auf Facebook
HOME

Chronik 2013

Die „Kohorte" des MSV Duisburg berichtet von einem erneuten Angriff seitens mehrerer Mitglieder der Gruppen „Proud Generation Duisburg", „Toastbrot" und „Division Duisburg" beim Auswärtsspiel in Heidenheim, an dem auch zwei Mitglieder des „Nationalen Widerstand Duisburg" beteiligt gewesen sein sollen. Die Angreifer riefen demnach homophobe und antisemitische Parolen und Morddrohungen und attackierten insbesondere den Vorsänger und Stadionsprecher der Gruppe.

www.reviersport.de v. 28.12.2013

Unbekannte beschädigten in der Nacht zu Sonntag zahlreiche Fahrzeuge eines Autohändlers auf einem Abstellgelände und brachen in den dort ansässigen deutsch-arabischen Kulturverein ein, dessen stellvertretender Vorsitzende der Autohändler ist. In dem Verein zerstörten sie die Inneneinrichtung und beschmierten sie Wände und Tafeln mit Hakenkreuzen.

General-anzeiger-bonn.de v. 16.12.2013, rundschau-online.de v. 16. und 17.12.2013

Unbekannte Täter drangen in das Untergeschoss der Gindericher Grundschule ein und legten dort vermutlich ein Feuer, das vom Hausmeister kurz vor Schulbeginn entdeckt wurde. Auf den Rahmen der zerstörten Fenster wurden Nazi-Symbole gefunden, sodass der polizeiliche Staatsschutz eingeschaltet wurde.

rp-online.de v. 10. u. 11.12.2013, derwesten.de v. 10.12.2013

Zwischen Sonntag und Dienstag brachen Unbekannte ein Fenster der bosnisch-islamischen Moschee am Eisenbahnweg auf und warfen einen Feuerwerkskörper in das Gebäude. Zum Glück entstand nur geringer Sachschaden. Der Imam der Gemeinde geht von einem islamfeindlichen Hintergrund aus. Bereits im Vorjahr wurden Fensterscheiben eingeworfen und die Fassaden mit islamfeindlichen Parolen beschmiert.

Aachener Nachrichten v. 27.11.2013

Eine Gruppe von sieben bis acht Hooligans griffen unmittelbar nach dem Spiel der zweiten Mannschaft von Rot-Weiss Essen gegen die Amateure des MSV Duisburg in Altenessen mehrere Duisburger Fans an. Zwei Duisburger wurden dabei erheblich verletzt. Zeug_innen zufolge ging der Angriff mit antisemitischen Drohungen einher.

derwesten. v. 26.11.2013

Im Stadtteil Alt-Walsum wurde ein seit Monaten leer stehendes Asylbewerberheim in der Königstraße durch ein Feuer komplett zerstört. Da das Feuer an zwei Stellen im Gebäude ausbrach, wird eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen. Der Standort stand ganz oben auf der Prioritäten-Liste der Stadt für die Errichtung von sieben neuen Flüchtlingsunterkünften im Stadtgebiet.

derwesten.de v. 14.11.2013

Passant_innen und Besucher_innen einer Musikveranstaltung wurden in der Nacht zu Sonntag in der Innenstadt von mehreren Männern bedroht und mit rassistischen Parolen beschimpft. Zwei junge Männer wurden dabei durch Schläge und Tritte verletzt. Die Polizei nahm drei Tatverdächtige fest, bei denen u. a. ein Schlagstock sichergestellt wurde.

PM Polizei und Rundschau online v. 3.11.2013

Am Samstag wurde in Aachen eine antirassistische Demonstration von rund 15 Neonazis angegriffen. Teilnehmende der Demonstration gegen die europäische Flüchtlingspolitik wurden nach einer Stellungnahme des Autonomen Zentrums Aachen (AZ) mehrmals von teils namentlich bekannten Neonazis aus Aachen und Bayern sowie Alt-Hooligans bedroht und körperlich angegriffen. Laut AZ wurden mehrere Antifaschist_innen sowohl von den Neonazis als auch vom eingesetzten Pfefferspray der Polizei verletzt.

Aachener Zeitung v. 3.11.2013, Linksunten.indymedia.org v. 5.11.2013

In der Nacht wurde eine 21-jährige Wuppertalerin in einem Linienbus von zwei Personen der rechten Szene erst beschimpft und bespuckt und dann beim Aussteigen mit Pfefferspray angegriffen. Bei den Angreifer_innen soll es sich um einen 25-jährigen Mann und eine 20-jährige Frau aus Bielefeld handeln. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung auf.

PM Polizei und WAZ v. 28.10.2013

In der Nacht zu Samstag zündeten Unbekannte eine Nebelkerze im Treppenhaus des Wohnheims für Flüchtlinge und Spätaussiedler_innen an der Kaiserstraße im Stadtteil Wanheim. Diese verbreitete durch eine chemische Reaktion 40 Sekunden lang roten Nebel und löste Brandalarm aus. Ein Bewohner gab an, zur Tatzeit drei Maskierte vor dem Haus gesehen zu haben. In unmittelbarer Umgebung des Gebäudes fanden sich Aufkleber und Graffitis der Neonazi-Szene.

netzwerk-gegen-rechts.org. 10.11.2013, PM Polizei v. 29.10.2013

Eine ehemalige Schule im Stadtteil Frintrop, die zu einer Asylunterkunft umgebaut wird, wurde von Unbekannten mit einer Schleuder beschossen. Bereits am 18. Oktober war auf das Gebäude gefeuert worden. Unbekannte hatten zudem mehrmals rassistische Hetzplakate an die Außenmauern angebracht.

Derwesten.de v. 22.10.2013, Linksunten.indymedia.org v. 2.10.2013

Nach dem Heimspiel des MSV-Duisburg wurden antirassistische MSV-Ultras der Gruppe „Kohorte" von rund 20 rechtsgerichteten Hooligans und Neonazis angegriffen. Bei den Angreifern handelte es sich laut Zeugen um Mitglieder der Gruppen „Division Duisburg" und „Proud Generation Duisburg" sowie um Mitglieder des „Nationalen Widerstand Duisburg" und Führungspersonen des mittlerweile verbotenen „Nationalen Widerstand Dortmund". Augenzeugen berichteten von der besonderen Brutalität des Angriff, selbst auf am Boden liegende Frauen sei weiter eingetreten worden.

WAZ, TAZ, Stellungnahme der Kohorte Ultras und Jungspunde Ultras v. 20.10.2013

Am frühen Morgen wurde einer 43-Jährigen, die in einer Straßenbahn im Koran las, das Buch von einem unbekannten jungen Mann aus der Hand gerissen. Der Täter soll sich dabei abfällig über den Islam und seine Anhänger geäußert haben. Nach dem flüchtigen Täter fahndet die Polizei mit Bildern aus einer Überwachungskamera. Wegen des Verdachts eines rechtsextremen Hintergrundes übernahm der Staatsschutz die Ermittlungen.

PM Polizei u. koeln-nachrichten.de v. 13.1.2014

Nach massiven Gewaltandrohungen durch rund 20 Hooligans sagte das AWO-Fanprojekt von Rot-Weiß-Essen am Mittwochabend die Vorführung eines Dokumentarfilms gegen Rechts ab, um die anwesenden Jugendlichen nicht zu gefährden. Die gewaltbereiten Hooligans zerrissen Veranstaltungsmaterial und drohten, mit 30 bis 40 Leuten wiederzukommen, falls der Film über die Rechtsrockszene („Blut muss fließen - Undercover unter Nazis") gezeigt werde. Verein und Stadionbetreiber kündigten anschließend an, den Film nun zügig in größerem Rahmen in einem Veranstaltungssaal des Stadiongebäudes zu zeigen.

Ak[due]ll v. 17.10.2013, WAZ v. 19.10.2013

In der Nacht zu Mittwoch brach in einem mehrheitlich von Roma bewohnten Mehrfamilienhaus in Duisburg Hochheide ein Brand aus, bei dem 17 Erwachsene und Kinder verletzt wurden. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei handelt es sich um Brandstiftung, ermittelt werde „in alle Richtungen". Angesichts der Hetze und Morddrohungen (siehe 10./11.8.2013) gegen Zuwander_innen aus Südosteuropa in Duisburg befürchten Beobachter_innen, dass es sich um einen rassistischen Anschlag handeln könnte.

WAZ v. 9.10.2013, Junge Welt v. 11.10.2013

Am Freitagmittag wurde ein 15-Jähriger von vier augenscheinlich gleichaltrigen Jugendlichen erst rassistisch beleidigt und dann körperlich angegriffen. Die Täter traten laut Zeugenaussagen auf den am Boden liegenden Jungen ein und flüchteten, als ein weiterer Zeuge hinzu kam.

PM Polizei Aachen v. 30.9.2013

In der Nacht von Freitag auf Samstag bedrohten Neonazis Gäste einer alternativen Kneipe und griffen einen Anwohner an. Vier Tatverdächtige aus Wassenberg und Gangelt wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen.

antifahs.blogsport.de v. 31.8.2013

Vor dem von Zuwander_innen aus Südosteuropa bewohnten Haus in Duisburg-Rheinhausen zeigte ein Beifahrer eines PKW in den Abendstunden den Hitlergruß. Dabei rief der 21-Jährige lauthals rassistische Parolen aus dem Auto heraus. Die von Zeug_innen alarmierte Polizei konnte den Täter anschließend stellen.

PM Polizei v. 20.8.2013

In einem offenen Diskussionsforum auf Facebook rufen mehrere Nutzer_innen am Wochenende dazu auf, ein von Rumänen und Bulgaren bewohntes Hochhaus in Duisburg-Rheinhausen niederzubrennen. Die rassistische Hetze gegen Zuwander_innen aus Südosteuropa erreicht damit in Duisburg ein neues Eskalationsniveau. Gegen Nutzer_innen, die offensichtlich ihren Klarnamen benutzten, gingen bei der Polizei mehrere Anzeigen ein. Nur wenige Tage später (13.8.2013) beschmierten Unbekannte Wände rund um das Haus mit rassistischen Parolen.

xtranews.de v. 15.8.2013, de.indymedia.org v. 18.08.2013

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden mehrere alternative Jugendliche aufgrund eines Antinazi-Buttons von vier Personen angegriffen und verletzt. Zwei der Angreifer gaben sich als Mitglieder oder Sympathisanten der „Patrioten MG" zu erkennen, einer Fußball-Hooligangruppe mit Schnittstellen zur Nazi-Szene zu erkennen.

NRW rechtsaußen v. 29.7.2013

In der Nacht zu Montag verüben Unbekannte einen Brandanschlag auf eine türkische Bäckerei im Stadtteil Rheyd. Der Geschäftsladen brannte völlig aus. Anwohner konnten rechtzeitig flüchten, sodass niemand verletzt wurde.

RP und WZ v. 2.7.2013

In der Nacht zu Montag verüben Unbekannte einen Brandanschlag auf eine türkische Bäckerei im Stadtteil Rheyd. Der Geschäftsladen brannte völlig aus. Anwohner konnten rechtzeitig flüchten, sodass niemand verletzt wurde.

RP und WZ v. 2.7.2013

Neonazis versuchen, mit Postwurfsendungen und Aufklebern in seinem Wohnumfeld, einen Bezirksvertreter der Linken Liste in Alt-Oberhausen einzuschüchtern.

PM Linke Liste Ratsfraktion v. 10.6.2013, WAZ v. 12.6.2013

Am Freitag wurde ein homosexuelles Paar, das in Schleiden ein Friseurstudio betreibt, aufgrund seiner sexuellen Orientierung beschimpft und bedroht. Auslöser war das Auto eines Kunden, über dessen Standort sich der verbale Angreifer zuvor laut beschwert hatte.

Ksta.de v. 27.5.2013

Am Freitag wurde ein homosexuelles Paar, das in Schleiden ein Friseurstudio betreibt, aufgrund seiner sexuellen Orientierung beschimpft und bedroht. Auslöser war das Auto eines Kunden, über dessen Standort sich der verbale Angreifer zuvor laut beschwert hatte.

Ksta.de v. 27.5.2013

Am Freitag wurde ein homosexuelles Paar, das in Schleiden ein Friseurstudio betreibt, aufgrund seiner sexuellen Orientierung beschimpft und bedroht. Auslöser war das Auto eines Kunden, über dessen Standort sich der verbale Angreifer zuvor laut beschwert hatte.

Ksta.de v. 27.5.2013

Am Rande des Moers-Festivals wurde eine 49-jährige Schwarze von einem Geländewagen angefahren und schwer verletzt. Zeugen berichteten, dass die Frau sowie weitere Gäste zuvor rassistisch beleidigt wurden und die Frau möglicherweise gezielt überfahren worden sei.

WAZ v. 20.5.2013, RP v. 21.5.2013

 

In einer Aachener Diskothek bedrängte und bespuckte eine Gruppe von Neonazis mehrere vermeintlich antifaschistische Jugendliche. Statt den angegriffenen Jugendlichen beizustehen, werden diese von Türstehern aufgefordert, zu ihrer eigenen Sicherheit die Diskothek zu verlassen.

AK Antifa Aachen v. 8.6.2013

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde der Eingang der Islamischen Gemeinde in Düren mit folgender Drohung beschmiert: „NSU lebt weiter und ihr werdet die nächsten Opfer sein!!!" Laut DITIB gab es im Mai zudem drei weitere Anschläge auf Moscheen im Rheinland-Pfalz und in Niedersachsen.

PM DITIB Bundesverband v. 21.05.2013

Eine Familie wurde auf einem Campingplatz massiv durch andere Camper rassistisch angefeindet. Die Familie fühlte sich so bedroht, dass sie von dem Platz flüchtete. Weder die Polizei, der Platzinhaber, noch andere Camper seien ihnen zu Hilfe gekommen.

Kölner Stadtanzeiger v. 17.5.2013

Am Abend verübte ein 22-jähriger Tatverdächtiger, der der Gabber-Szene angehören soll, mit einem Molotow-Cocktail einen Brandanschlag auf den Kiosk einer türkeistämmigen Familie in Hückelhoven-Ratheim. Laut Staatsanwaltschaft konnte ein politisch rechts motivierter Tathintergrund zunächst nicht bestätigt werden, es werde aber weiterhin in alle Richtungen ermittelt.

Klarmann/Facebook v. 12.5.2013, RP-online v. 8.5.2013

Vier Frauen wurden am Abend in einer Straßenbahn in Mülheim-Styrum rassistisch von drei Männern beleidigt und mit dem „Hitlergruß" bedroht. Andere Fahrgäste solidarisierten sich mit den Angegriffenen und sorgten dafür, dass die alkoholisierten Angreifer von der Polizei in Gewahrsam genommen wurden.

WAZ und PM Polizei Essen v. 28.4.2013

Ein 56-Jähriger wurde am Abend von einem bislang unbekannten Täter angegriffen und verletzt. Nach Angeben des Geschädigten wurde er angegriffen, weil der Täter ihn als Angehörigen der „linken Szene" erkannt habe.

Aachener Zeitung v. 24.4.2013

Eine 19-jährige Gymnasiastin wurde am Nachmittag in der Innenstadt rassistisch beleidigt und von einer Frau durch mehrere Faustschläge ins Gesicht verletzt. Als Tatverdächtige wurden eine 21-Jährige aus Mülfort und ein 18-Jähriger aus Rheydt ermittelt, die Kontakte zur rechtsextremen Szene haben. Die Tatverdächtige legte ein umfassendes Geständnis ab.

PM Polizei Mönchengladbach v. 8. und 9.4.2013

Das Büro der Aachener Piratenpartei wurde erneut von zwei bisher unbekannten Personen überfallen. Die gewaltbereit auftretenden Angreifer rissen ein Plakat von der Wand, das eine Veranstaltung gegen Rechts bewarb, und verließen das Büro mit Infomaterial gegen Rechtsextremisms. Bereits ein Jahr zuvor (3.4.2012) war es zu einem ähnlichen Überfall gekommen.

Piratenpartei-aachen.de v. 9.4.2013

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden fünf AntifaschistInnen in der Aachener Innenstadt von Mitgliedern der rechtsgerichteten Karlsbande Ultras und Personen aus deren Umfeld mit Pfefferspray und Faustschlägen angegriffen und verletzt. In der Notaufnahme des Krankenhauses kam es zu weiteren Beleidigungen und Bedrohungen durch Neonazis.

Linksunten.indymedia.org v. 2.4.2013

Rund zehn Personen, die das „Festival gegen Rassismus" in Mettmann besuchten, wurden nach der Veranstaltung von Neonazis am Bahnhof Mettmann-Zentrum mit Pfefferspray, Flaschen und Faustschlägen angegriffen und verletzt. Nach Angaben des „Antifaschistischen Bündnisses Kreis Mettmann" handelte es sich um einen geplanten Angriff von Neonazis, die sich in der enschlägig bekannten Gaststätte „Lounge Deluxe" aufgehalten haben.

Antifaschistisches Bündnis Kreis Mettmann v. 24. und 26.3.2013

Ein 19-Jähriger wurde auf der Rückfahrt von einer Demonstration gegen Rechts in Düsseldorf in der S-Bahn von Neonazis mit einer Glasflasche bedroht und mit Pfefferspray attakiert. Bei den Tätern handelte es sich um zwei namentlich bekannte Neonazis aus Wuppertal, die zuvor an rechtsextremen Aufmärschen teilgenommen hatten.

NRW rechtsaußen v. 18.3.2013

In der Nacht zum Sonntag wurde die Evangelische Kirche an der Martinusstraße mit Nazi-Parolen, darunter die Drohung „Vorsicht Nationaler Widerstand" beschmiert. Im Haus der Gemeinde, die sich gegen Rechtsextremismus engagiert, trifft sich auch das örtliche „Bündnisses gegen Rechts". Das Bündnis macht auch auf weitere Schmierereien an der Gaststätte „Palme" aufmerksam, die von Migranten marokkanischer Herkunft betrieben wird.

Aachener Zeitung v. 11.3.2013

 

Rechtsextreme aus dem Umfeld Alemannia Aachen griffen das Autonome Zentrum in Aachen an. Dabei wurden Flaschen geworfen und Böller gezündet.

Antifa Infoportal Aachen v. 9.3.2013

Die Außenfassade des Deutsch-Türkischen Kultur- und Sportvereins, in dem sich eine Moschee befindet, wurde in der Nacht mit rechtsextremen Symbolen und Kürzeln der „Kameradschaft Alsdorf Eupen" (KAE) beschmiert. Ziel, Datum und Vorgehensweise deuten laut Polizei auf eine politisch rechts motivierte Tat hin.

PM Polizei Aachen v. 1.2.2013, Aachener Zeitung v. 6.2.2013

Beim Pokalspiel der Alemannia Aachen bei Viktoria Köln am Samstag wurde der Block der antirassistischen „Aachen Ultras" (ACU) zu Beginn des Elfmeterschießens durch Mitglieder der rechtsorientierten „Karlsbande Ultras" angegriffen. Die Polizei - so das Bündnis aktiver Fußballfans - ging dabei unverständlicherweise mit Schlagstock und Pfefferspray auf die angegriffene Gruppe los, anstatt sich um die Aggressoren zu kümmern.

www.aktive-fans.de v. 14.1.2013

Im Bonner Stadteil Küdinghoven kam es am 2. Januar gegen 18:00 Uhr zu einem Großbrand in einem Mehrfamilienhaus, von dem insgesamt 27 Personen betroffen waren. Zehn Betroffene mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung im Krankenhaus behandelt werden. Laut ersten Erkenntnissen der Polizei wurde im Keller des Hauses Sperrmüll fahrlässig oder vorsätzlich in Brand gesteckt. Konkrete Hinweise auf eine „fremdenfeindlich" oder anders politisch motivierte Straftat gäbe es noch nicht, die Ermittlungen gingen aber in alle Richtungen. Am 4. Januar wurde in demselben Wohnobjekt auf einem Balkon ein Kleidungsstück auf einer Wäscheleine in Brand gesetzt. Am 7. Januar stellte eine Bewohnerin fest, dass...

Nach oben

Onlineberatung

Falls Sie die Online Beratung zum ersten Mal nutzen wollen, klicken Sie bitte auf

Neuanmeldung >>

Falls Sie sich bereits registiert haben, k├Ânnen Sie sich hier einloggen:

Kontaktieren Sie uns über das Mailformular, wenn Sie Übergriffe melden möchten.

>> Mailformular