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Chronik der Gewalt

Wir dokumentieren nachfolgend rechte, rassistische und antisemitische Gewalt, Bedrohungen und Einschüchterungsversuche in NRW. Die Liste beruht ausschließlich auf öffentlich zugängliche Meldungen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Am Abend wurde der Bürgermeister der Stadt Altena in einem Imbiss mit einem Messer angegriffen und am Hals so schwer verletzt, dass er im Krankenhaus behandelt werden musste. Einer der beiden Geschäftsinhaber, die dem CDU-Politiker zu Hilfe eilten, wurde ebenfalls verletzt. Als mutmaßlicher Täter wurde ein 56-jähriger stark alkoholisierter Mann festgenommen, der den Politiker wegen seiner liberalen Flüchtlingspolitik angegriffen haben soll.

Stern.de, focus.de, welt.de u. zeit.de v. 28.11.17

Eine syrische Flüchtlingsfamilie, die bereits zwei Wochen zuvor durch rassistische Hassbriefe bedroht wurde, fand in ihrem Briefkasten erneut ein anonymes Schreiben: Dabei handelte es sich um einen gefälschten Abschiebebescheid mit der Aufforderung, Deutschland zu verlassen. Der Brief konnte dank eines Flüchtlingsbetreuers schnell als Fälschung entlarvt werden. Unterschrieben war er mit A. Reltih – der Nachname heißt rückwärts gelesen: Hitler.

Wz.de u. rp-online.de v. 8. 11.17

Eine 18-Jährige, die mit ihrem Fahrrad auf dem Gehweg fuhr, wurde von einem etwa 80 Jahre alten Mann zum Anhalten gezwungen. Der Mann hielt das Vorderrad fest, beleidigte die Radfahrerin rassistisch und spuckte ihr nach einem kurzen Wortgefecht ins Gesicht. Die junge Frau, die laut Polizei völlig geschockt war, erstattete später Anzeige gegen den Unbekannten.

PM Polizei v. 10.11.17

Eine größere Gruppe rechter Hooligans und Bürgerwehren randalierte laut „Köln gegen Rechts“ am Samstagnachmittag auf dem Ebertplatz. Sie riefen rassistische und rechte Parolen und bedrohten anwesende Künstler_innen und Pressefotograf_innen. Zeug_innen berichten zudem von gezielten Angriffen auf Schwarze Menschen, eine attackierte schwarze Frau habe sich in eine Bar flüchten müssen.

report-k.de u. rundschau-online.de v. 5.11.17

Erneut haben Anhänger des Fußballclubs Rot-Weiss Essen auf der Rückfahrt nach einem Spiel mehrere Zugreisende rassistisch beleidigt. Sechs Männer im Alter von 17 bis 47 Jahre wurden wegen rassistischer Parolen gegen Mitreisende in Dortmund von der Bundespolizei aus dem Zug geholt und überprüft. Gegen sie wird wegen Volksverhetzung ermittelt.

Waz.de v. 16.10.17

Eine SPD-Politikerin wurde nach der Bundestagswahl auf Facebook, per E-Mail, Post und auf dem Anrufbeantworter in ihrem Büro massiv beleidigt und bedroht – bis hin zu Morddrohungen. Auslöser war ein Interview am Wahlabend, in dem sie zum Wahlerfolg der AfD Stellung bezogen hatte und das in rechten Foren und Netzwerken verbreitet worden war.

ksta.de v. 30.9.17

Auf einer Kirmes in Werl wurden drei Geflüchtete aus dem Irak von einer Gruppe von etwa 10 Personen angegriffen, geschlagen und verletzt. Zwei der Angegriffenen mussten mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen und behandelt werden. Die Angegriffenen kennen die Angreifer nicht, sie beschrieben sie als "Bodybuildertypen", die beiden Haupttäter hätten einen schwarzen Bart und Glatze gehabt.

PM Polizei Soest v. 26.9.17

Auf einer Kirmes in Hamminkeln wurde am Sonntagmorgen gegen 1 Uhr ein Besucher angegriffen. Der 20-Jährige wurde als „dreckiger Linksfaschist“ beschimpft und zusammengeschlagen. Bei den Tätern handelte es sich nach seinen Angaben um stadtbekannte Rechtsradikale. Er erstattete Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Polizei vernahm noch in der Nacht einen 29-jährigen Hamminkelner als Beschuldigten.

nrz.de v. 24.9.17

Nach einem Regionalliga-Spiel randalierten rund 50 Fußballfans von Rot-Weiss-Essen in einem Zug. Sie beleidigten Mitreisende mit rassistischen Äußerungen und Gesten und griffen dann beim Halt in Mülheim Sicherheitskräfte der Bahn mit Flaschen an. Drei Sicherheitskräfte wurden nach Angaben der Polizei verletzt.

ksta.de v. 24.9.17

Bei einer körperlichen Auseinandersetzung an einem AFD-Wahlkampfstand wurde am Samstag ein Mann verletzt. Nach Angaben von Augenzeugen wurde er von einem AfD-Politiker geschubst als er sich dem Stand näherte, er verletzte sich am Kopf.

facebook.com/wuppertalkeinplatzfuer v. 25.9.17

Ein 19-jähriger Mann aus Eschweiler wurde von einem 40-jährigen Wohnungslosen angegriffen, rassistisch beschimpft und leicht verletzt. Der Täter hatte zuvor die minderjährige Schwester des Angegriffenen beleidigt und verängstigt. Als ihr Bruder den Mann zur Rede stellen wollte, schlug dieser mit einer Eisenstange auf ihn ein. Passant_innen kamen ihm zu Hilfe und alarmierten die Polizei.

PM Polizei v. 22.9.17

Bei einer Demonstration in Düsseldorf gegen den NRW-Auftakt der AFD zum Bundestagswahlkampf wurde ein Fotograf von einem AFD-Mitglied getreten. Er erstatte bei der Polizei Anzeige wegen Körperverletzung.

Nrz.de v. 14.8.17

Eine 20-jährige Jurastudentin wurde wegen ihres Kopftuchs an einer Haltestellte von einer etwa 60-Jährigen rassistisch beleidigt. Als die Studentin ankündigt, die Polizei zu rufen, und von der Frau, die sich entfernen will, zur Identitätsfeststellung ein Foto macht, packt die Angreiferin sie am Kopftuch, zieht es runter, würgt sie, schlägt ihr ins Gesicht und wiederholt ihre islamfeindlichen Beleidigungen. Die Angegriffene flüchtet in ein Geschäft, wo sie zum Glück Hilfe erhält.

migazin.de v. 29.9.17

In der Nacht zu Freitag wurde in einer Unterkunft für Geflüchtete in Lemgo ein Feuer gelegt. Laut Polizei steckten Unbekannte im unbewohnten Erdgeschoss des ehemaligen Hotels eine Matratze in Brand. Die Bewohner_innen, die in den oberen Etagen schliefen, wurden durch einen Brandmelder geweckt. Ein 26 Jahre alter Bewohner löschte das Feuer und musste später wegen einer leichten Rauchgasvergiftung im Krankenhaus behandelt werden.

WDR, lz.de u. rp-online.de v. 23.6.17

Ein unbekannter Mann zerstörte in den frühen Morgenstunden mehrere Scheiben einer Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt in Remscheid-Lennep. Die Einrichtung, in der unter anderem Deutschkurse für Geflüchtete stattfinden, war bereits vor Wochen in ähnlicher Weise attackiert worden. Wegen einer Serie von Sachbeschädigungen an Einrichtungen, die sich für Geflüchtete engagieren, vermuten Betroffene und Polizei auch in diesem Fall ein rechtes Tatmotiv.

WDR v. 11.6.17 u. PM Polizei v. 12.6.17

Bei einer Kundgebung gegen eine Lesung von Thilo Sarrazin in einem Lokal in Düsseldorf wurden zwei Gegendemonstant_innen von einem Teilnehmer der Lesung mit Pfefferspray angegriffen. Eine verletzte Frau musste nach Angaben der Initiative „Düsseldorf stellt sich quer“ im Rettungswagen behandelt werden.

duesseldorf-stellt-sich-quer.de v. 19.5.17

Unbekannte steckten kurz nach Mitternacht einen Müllcontainer an einem Gebäude in Brand, in dem sich ein Warenhaus für Geflüchtete befindet. Passant_innen alarmierten die Feuerwehr, die durch das schnelle Eingreifen ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude verhindern konnte.

Wp.de. v. 10.5.17

Zwischen Freitag und Dienstag beschossen Unbekannte das Parteibüro der Linken in Bottrop mit Stahlkugeln, möglicherweise mit einer Zwille oder Softairpistole. Ein Rollladen wurde durchschlagen und eine Scheibe beschädigt. Das Büro war zum Zeitpunkt des Angriffs nicht besetzt.

Ksta.de v. 26.4.17

Nach dem Verfassungsreferendum in der Türkei versammelten sich Erdogan-Anhänger_innen vor dem Alevitischen Kulturverein in Remscheid und beschimpften und bedrohten laut Alevitischer Gemeinde Besucher_innen der Einrichtung. Dass es nicht zu Gewalt gekommen sei, sei dem besonnenen Verhalten der Besucher_innen zu verdanken, sagte eine Vertreterin der Aleviten. „Sie haben auf die Pöbeleien nicht reagiert.“ Mehrere Politiker_innen bekundeten ihre Solidarität mit der Gemeinde.

1.wdr.de, rga.de, rp-online.de v. 18.4.17

Am Ostersonntag drangen zwei Männer gegen 14 Uhr in eine Unterkunft für Geflüchtete im Ortsteil Oedekoven ein und beleidigten und bedrohten die anwesenden Bewohner_innen. Laut Zeug_innen habe einer der Männer dabei auch ein Messer gezeigt. Die alarmierte Polizei nahm später zwei Tatverdächtige (25 und 38 Jahre) fest. Dabei handelte es sich um zwei Häftlinge aus der Justizvollzugsanstalt Euskirchen, die im offenen Vollzug sind und Hafturlaub hatten.

general-anzeiger-bonn.de v. 18.4.17, rundschau-online.de v. 19.4.17

In der Nacht von Samstag auf Sonntag provozierten nach Zeugenaussagen fünf Neonazis eine Gruppe türkeistämmiger Jugendlicher im Stadtteil Dorstfeld. Die zunächst verbale Auseinandersetzung entwickelte sich dann zu einer Schlägerei, bei der u.a. Pfefferspray, Messer, Ketten und Holzlatten eingesetzt wurden. Die Neonazis erhielten im Verlauf der Auseinandersetzung Unterstützung von ca. zehn weiteren Personen. Diese griffen auch die eintreffende Polizei an, die daraufhin Pfefferspray und Schlagstock einsetzte. Mehrere der rechten Angreifer wurden in Polizeigewahrsam genommen.

PM Polizei u. blog.zeit.de v. 9.4.17

Unbekannte beschossen in der Nacht zu Sonntag ein von Geflüchteten bewohntes Haus im Stadtteil Walberberg mit mehreren kleinen Stahlkugeln. Die mit einer Schleuder oder ähnlichem Gerät abgeschossenen Kugeln trafen ein Fenster und einen Rollladen. Von den Bewohner_innen wurde zum Glück niemand verletzt. Laut Polizei haben die Bewohner_innen vor dem Haus keine verdächtigen Personen entdecken können.

general-anzeiger-bonn.de u. focus.de v. 3.4.17

Ein 14-jähriges syrisches Mädchen wurde am Montagmittag an einer Bushaltestelle von zwei Männern zu Boden geschubst, getreten und leicht verletzt. Die zwei Angreifer hatten zuvor auf das Kopftuch der Schülerin gezeigt und gefragt, ob sie muslimischen Glaubens sei. Als zwei Passant_innen dem Mädchen zu Hilfe kamen, flüchteten die Angreifer unerkannt.

PM Polizei v. 21.3.17

Zwei offensichtlich betrunkene Männer im Alter von 22 und 29 Jahren versuchten am späten Abend, eine Geflüchtetenunterkunft im Stadtteil Geisweid in Brand zu setzen. Nach Zeugenaussagen waren die Männer laut skandierend in Richtung der Unterkunft gegangen und hatten versucht, mit Hilfe eines Feuerzeuges und einer Spraydose eine vor dem Fenster stehende Mülltonne anzuzünden. Beide Täter sollen die Tat gestanden haben.

siegener-zeitung.de v. 17.3.17

Ein aus dem Kosovo stammender Rosendahler, der mit seinem Auto an einer Bushaltestell im Ortsteil Osterwick hielt, wurde von einem 50-jährigen Busfahrer aus Dülmen angegriffen. Der Busfahrer schlug den Autofahrer gegen die Schulter, beleidigte ihn und machte volksverhetzende Äußerungen. Zudem deutete er laut Polizei mit einer Handbewegung das Durchschneiden der Kehle an.

PM Polizei v. 10.3.17

In der Nacht wurde ein 29jähriger Politiker („Die Partei“) und Antifaschist überfallen und so schwer verletzt, dass er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Als Angreifer wurde ein bekannter Neonazi identifiziert. Ein zweiter Tatbeteiligter hielt während des brutalen Überfalls den Begleiter des Angegriffenen fest und hinderte ihn daran zu helfen.

linkes-forum.de u. RGA v. 1.3.17

Am Freitagabend wurden zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes vor einer Asylunterkunft in Schwelm angegriffen. Zwei unbekannte Männer (ca. 35 bis 40 Jahre) gaben sich an der Unterkunft als Mitarbeiter der Stadt aus. Als sie nach ihren Ausweisen gefragt wurden, sprühten sie dem Sicherheitspersonal Pfefferspray ins Gesicht. Nach einem Gerangel konnten die beiden Angreifer unerkannt fliehen. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurde leicht am Kopf verletzt, der andere erlitt eine Reizung an den Augen

PM Polizei v. 27.2.17

Am frühen Morgen beleidigte ein 33-jähriger Mann einen 21-jährigen Kameruner und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Der Angegriffene erlitt dadurch Prellungen und eine blutende Lippe. Die alarmierte Bundespolizei nahm den 33-jährigen Mann fest, gegen den wegen anderer Straftaten ein Sicherungshaftbefehl vorlag.

PM Polizei v. 16.2.17

In der Nacht zu Sonntag feuerten zwei Männer unmittelbar neben einer Unterkunft für Geflüchtete fünf Schüsse ab. Anschließend betraten sie das Gebäude und schossen mit einer Schreckschusspistole auf einen Bewohner, der unverletzt in ein Zimmer flüchten konnte. Die Polizei nahm in der Nähe der Unterkunft einen 25-Jährigen aus Ahaus und einen 26-Jährigen aus Gescher fest, die beide die Tat gestanden.

Westfälische Nachrichten v. 14.2.17, PM Staatsanwaltschaft und Polizei v. 15.2.17

Eine Gruppe von 13 Kindern und Jugendlichen (12-17 Jahre) brach in ein gerade renoviertes und vor der Eröffnung stehendes Hotel ein, verwüstete die Inneneinrichtung, stahl Einrichtungsgegenstände und beschmierte die Wände u. a. mit Hakenkreuzen und Beleidigungen. Laut Polizei sollen die Kinder und Jugendlichen nicht gewusst haben, dass die Betreiber des Hotels Syrer sind.

WDR v. 14.02.2017, PM Polizei v. 16.2.17

Am Sonntagabend wurde ein dreijähriger Junge aus Syrien von Unbekannten mit einem Luftgewehr angeschossen und erheblich verletzt. Das Kind war mit seinen Eltern zu Besuch bei Bekannten und wurde auf dem Weg vom Auto ins Haus beschossen. Der Hintergrund der Tat ist laut Staatsanwaltschaft noch unklar, die Mordkommission habe die Ermittlungen aufgenommen.

Rp-online.de u. westfalen-blatt.de v. 7.2.17

Nach Aussage eines Zeugen wurden am Sonntagmorgen zwei bislang unbekannte Personen in einer U-Bahn von einer sechsköpfigen Gruppe junger Männer angegriffen. Als die Polizei eintraf, waren die beiden Opfer, darunter ein Mann, der geschlagen und getreten worden sein soll, bereits ausgestiegen. Drei der Tatverdächtigen gehören laut Polizei zur Dortmunder rechten Szene. Einen rassistischen Hintergrund der Tat schließt die Polizei nicht aus.

Waz.de u. lokalkompass.de v. 6.2.17

Auf eine von rund 25 Geflüchteten bewohnte Unterkunft in Drensteinfurt wurde in der Nacht zu Samstag ein Brandanschlag versucht. Ein Anwohner hatte ein Feuer vor dem Haus bemerkt und den Brand gemeldet. Als die Feuerwehr eintraf, waren die Flammen bereits erloschen. Personen wurden nicht verletzt. Bis auf Rußspuren an der Fassade entstand kein Sachschaden. Aufgrund der Spuren geht die Polizei von einer versuchten schweren Brandstiftung aus.

PM Polizei v. 5.2.17 und wa.de v. 7.2.17

Auf ein bosnisch-islamisches Gemeindezentrum wurde in der Nacht zu Mittwoch ein Brandanschlag verübt. Unbekannte benutzten nach ersten Erkenntnissen Brandbeschleuniger. Die von einem Passanten alarmierte Feuerwehr konnte den im Untergeschoss schlafenden Imam zum Glück unverletzt ins Freie bringen und das Feuer schnell löschen. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes „in alle Richtungen“.

islamiq.de v. 1.2.17 u. westfalen-blatt.de v. 2.2.17

In den ersten sechs Wochen des Jahres erhielten mehrere Reisebüros und Restaurants in der Innenstadt von Moers rassistische Drohbriefe. In einem der handschriftlichen Zettel, der mit "Pro NRW" unterzeichnet war, wurde den Mitarbeitern eines Reisebüros angedroht, dass sie ihres Lebens nicht mehr sicher seien, sollten sie weiter Reisen in die Türkei verkaufen. Ende März durchsuchte die Polizei die Wohnung eines 57-jährigen Tatverdächtigen in Moers und stellte 28 weitere Drohbriefe mit rassistischem Inhalt sicher.

PM Polizei v. 31.3.17, rp-online.de v. 1.4.17

Ein Pressevertreter wurde am Bahnhof Deutz von einem 14-jährigen Teilnehmer einer rechtsextremen Kundgebung mit einem Stock angegriffen. Dank einer Schutzweste blieb er unverletzt, nur ein Teil seiner Fotoausrüstung wurde zerstört. Gegen den Angreifer wurde Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gestellt.

PM Polizei v. 14.1.17, ibs-Newsletter v. Nov. 2017

Zwei Besucher_innen des Autonomen Zentrums (AZ) Aachen wurden am späten Abend von zwei männlichen Personen attackiert, die mit Teleskopschlagstöcken bewaffnet waren: Die Besucher_innen wurden von der offensichtlichen Neonazis als „scheiß Zecken“ betitelt und einige Meter verfolgt. Laut AZ kam es in den letzten Monaten mehrere Male zu solchen Angriffsversuchen.

PM des AZ u. linksunten.indymedia.org v. 26.1.17

Im Keller einer Geflüchtetenunterkunft wurden am Donnerstagmittag ein Kinderwagen und Stühle in Brand gesetzt. Die Bewohner_innen konnten das Haus rechtzeitig und unverletzt verlassen. Nach ersten Ermittlungen wird von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgegangen und ein „fremdenfeindliches“ Motiv nicht ausgeschlossen.

WDR u. nw.de v. 6.1.17

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