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Chronik der Gewalt

Wir dokumentieren nachfolgend rechte, rassistische und antisemitische Gewalt, Bedrohungen und Einschüchterungsversuche in NRW. Die Liste beruht ausschließlich auf öffentlich zugängliche Meldungen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Ein Teilnehmer der Versammlung „Steele bleibt bunt“, mit der gegen den wöchentlichen Auftritt einer Art rechter „Bürgerwehr“ im Stadtteil protestiert wird, wurde am Donnerstagabend angegriffen. Laut Initiative „Steele bleibt bunt“ wurde der Mann von einer Person aus der Gruppe der selbst ernannten „Steeler Jungs“ ins Gesicht geschlagen und in den Bauch geboxt, so dass er rücklings gegen eine Hecke fiel und leicht verletzt wurde.

Offener Brief von „Mut machen – Steele bleibt bunt“ v. 22.10. u. derwesten.de v. 25.10.18

Nach dem Ende einer rechten Kundgebung wurden Polizist*innen und Gegendemonstrant*innen aus einem Kleinbus heraus mit einer Flasche beworfen und mit mehreren Feuerlöschern angegriffen. Verletzt wurde zum Glück niemand. Die Polizei nahm acht Teilnehmende der rechten Kundgebung als Tatverdächtige vorübergehend fest, darunter ein Mitglied des Dortmunder Stadtrats, das im Vorstand der Partei „Die Rechte" ist.

rp-online.de u. spiegel.de v. 4.10.18

Am frühen Sonntagmorgen wurde ein türkischstämmiger 24-Jähriger, der mit Freunden an einer Straßenbahn-Haltestelle wartete, von einem Mann mit einem Messer angegriffen. Der Angegriffene erlitt mehrere Schnittverletzungen im Gesicht und musste im Krankenhaus behandelt werden musste. Laut Augenzeugen hatte der Angreifer die Gruppe zuvor rassistisch beschimpft. Die alarmierte Polizei konnte den Tatverdächtigen in Tatortnähe festnehmen.

PM Polizei v. 30.9.18 u.vice.com v. 2.10.18

Ein 34-Jähriger, der in der Nacht zu Samstag zwei Männer zur Rede stellen wollte, weil diese an einem S-Bahnhof rechte Parolen grölten, wurde massiv angegriffen. Die 23- und 30-jährigen Angreifer schlugen mit Fäusten zu und traten auf den Mann weiter ein, als er am Boden lag. Als die Angreifer sich entfernten, alarmierte der Mann die Polizei, die die beiden Tatverdächtigen kurze Zeit später festnehmen konnte.

Rp-online.de u. PM Polizei v. 1.10.18

In der Nacht zu Montag wurde im Stadtteil Bockum ein VW-Bus von Unbekannten angezündet. Anwohner alarmierten die Feuerwehr, die den Brand zwar schnell löschen konnte, der Wagen wurde aber durch das Feuer fast vollständig zerstört. Da auf dem Wagen mehrere Aufkleber klebten, die sich explizit gegen die Alternative für Deutschland (AfD) richteten, geht die Polizei von einer politischen Motivation der Täter aus.

rp-online.de u. express.de v. 3.9.18

Am frühen Sonntagabend wurden drei Frauen von einer Unbekannten auf einem öffentlichen Platz angegriffen. Erst beleidigte die Unbekannte zwei Frauen (38 und 30 Jahre) rassistisch, dann schüttete sie eine Bierdose über den Kopf einer der Frauen aus und bespritzte den Kinderwagen. Eine 19-jährige Frau, die zu Hilfe kam und sich dazwischen stellte, wurde von der unbekannten Frau bespuckt und geschlagen. Beim Weggehen warf die Angreiferin noch eine Bierflasche zu Boden, die zum Glück aber niemanden verletzte.

PM Polizei v. 3.9.18

Ein Essener Politiker, der für Die Linke im Integrationsrat der Stadt sitzt, wurde von drei Männern überfallen als er eine Pizzaria im Stadtteil Borbeck verließ. Die Angreifer drückten ihn gegen die Schaufensterscheibe, schlugen ihn und traten auf ihn ein. .“ Als ein Bekannter des Politikers, ein Geflüchteter aus Afghanistan, ihm zu Hilfe eilen wollte, wurde auch dieser angegriffen und geschlagen. Der Politiker gab an, von den drei Männer bereits früher mehrmals rassistisch beschimpft worden zu sein.

informer-online.de v.5.9.18

Ein 17-Jähriger wurde am späten Abend von drei offensichtlich betrunkenen Männern erst rassistisch beleidigt und anschließend mit Bierflaschen attackiert und verletzt. Einer der Angreifer warf dem aus Syrien stammenden Jugendlichen eine Flasche Bier vor die Füße, ein anderer schlug ihm dann eine Flasche ins Gesicht und verletzte ihn an Schläfe und Wange. Daraufhin entfernten sich die Angreifer unerkannt.

PM Polizei v. 31.8.18

Während eines DFB-Pokalspiels zwischen Viktoria Köln und RB Leipzig wurden Mitglieder einer antirassistischen Fangruppe körperlich angegriffen, nachdem sie andere Fans aufforderten, die wiederholten rassistischen Rufe zu unterlassen. Eine Person wurde dabei durch einen Tritt gegen den Kopf erheblich verletzt.

faszination-fankurve.de v. 20.8.18

Am Freitagabend griffen rund 20 rechte Hooligans 10 Mitglieder des linken Studierendenverbandes SDS an, denen sie vermutlich zufällig nach einem Fußballspiel in der Nähe des Hauptbahnhofes begegneten. Die alkoholisierten Hools schlugen rechte Parolen brüllend („Heil Hitler“, „Antifanten“ etc.) auf die Gruppe ein und verletzten dabei drei Personen leicht. Passanten eilten einem Angegriffenen zu Hilfe und stellten sich den drei Angreifern in den Weg.

facebook.com/dielinke.sds.nrw v. 13.8.18, waz.de v. 14.8.18

Am Donnerstagnachmittag wurden eine 44-jährige Frau und ihr siebenjähriger Sohn in einer Straßenbahn rassistisch beleidigt und massiv bedroht. Der Angreifer drohte laut Medien, die Frau, ihren Sohn und alle Ausländer umbringen und verbrennen zu wollen. Andere Fahrgäste kamen den Angegriffenen zu Hilfe und wurden ebenfalls von dem Mann bedroht, der die Bahn an der Haltestelle Königswinter verließ. Die Polizei ermittelte einige Tage später einen 51-Jährigen als Tatverdächtigen.

PM Polizei v. 10. u.13.8.18, general-anzeiger-bonn.de v. 10.8.18

Ein 30-jähriger Mann wurde am Abend am Busbahnhof von zwei unbekannten Männern angegriffen, weil er einem jungen Mann beistand, der von den Angreifern rassistisch beleidigt wurde. Er forderte die Angreifer auf, die Beleidigungen zu unterlassen. Daraufhin wurde er von den beiden Unbekannten beleidigt und mit einer Flasche am Kopf so schwer verletzt, dass er im Krankenhaus ambulant behandelt werden musste. Die 18 bis 25 Jahre alten Täter konnten unerkannt in Richtung Innenstadt flüchten.

PM Polizei v. 9.8.18

Eine 23-Jährige wurde am Abend im Stadtgarten in Krefeld rassistisch beleidigt, angegriffen und so schwer verletzt, dass sie in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die junge Frau war mit einer Nachbarin und zwei Kindern auf einem Spielplatz und bat dort eine 35-jährige Frau, ihren Hund anzuleinen. Daraufhin beleidigte sie die Hundehalterin rassistisch und schlug ihr so massiv ins Gesicht, dass sie stürzte. Die Angreiferin trat auf sie ein, würgte sie und zog ihr an den Haaren. Dann schlug auch noch der 51-jährige Freund der Hundehalterin auf die Frau ein. Zwei Männer und eine Frau, die in der Nähe standen, griffen nicht ein, sondern äußerten sich ebenfalls rassistisch.  Erst...

Am späten Freitagabend wurde in der Düsseldorfer Altstadt ein 17-Jähriger, der einen Anstecker mit israelischer Fahne und eine Kippa trug, antisemitisch beleidigt, angerempelt und leicht verletzt. Der Jugendliche erstattete etwa eine Stunde nach dem Angriff Anzeige bei der Polizei. Bei den bislang unbekannten Angreifern handelte es sich um eine etwa zehnköpfige Gruppe junger Männer im Alter von 18 bis 23 Jahren. Der attackierte Jugendliche hat laut Polizei die Männer als "südländisch bzw. nordafrikanisch" beschrieben.

PM Polizei u. Nrz.de v. 16.7.18

Ein 50-jähriger israelischer Hochschulprofessor aus den USA wurde am Mittwochmittag im Bereich des Bonner Hofgarten antisemitisch angegriffen. Ein 20-jähriger Deutscher mit palästinensischen Wurzeln sprach ihn wegen seiner Kippa an, beleidigte ihn, schlug ihm mehrfach die Kippa vom Kopf, schubste und schlug ihn gegen die Schulter und rief, in Deutschland sei es nicht erlaubt, die Kippa zu tragen. Die alarmierte Polizei hielt irrtümlich den Professor für den Täter: Polizisten überwältigten und schlugen ihn. Der tatsächliche Angreifer wurde noch am Mittwoch festgenommen. Er ist der Polizei wegen Gewalt- und Drogendelikten bekannt. Gegen alle am Einsatz beteiligten Beamten wurden...

„Ist das hier eine islamische Praxis?“ – mit dieser provozierenden Frage bedrohte ein 56-Jähriger am Morgen Personal und Patient*innen einer Arztpraxis in Mönchengladbach mit einem großen Steakmesser. Der Angreifer konnte von drei Patienten niedergerungen werden, dabei erlitt einer der Helfer mehrere leichte Schnittwunden, die direkt ambulant versorgt werden konnten. Der Arzt äußerte die Vermutung, dass es sich um einen geplanten islamfeindlich motivierten Angriff gehandelt haben könnte, weil der Angreifer als Vertretungspatient einige Wochen zuvor in der Praxis gewesen sei.

rp-online.de v. 6.7.18

Ein 28-Jähriger, der mit zwei Stöcken bewaffnet war, drang gegen 14:30 Uhr in eine von irakischen Kurden geführte Shisha-Bar ein und schlug - rassistische Parolen brüllend - wahllos auf Gäste und das Inventar ein. Einem Zeugen zufolge soll er sich zudem als „Nazi“ bezeichnet haben. Gäste versuchten, den Angreifer zu überwältigen. Dabei wurden vier von ihnen verletzt und mussten im Krankenhaus ambulant versorgt werden.

ksta.de v. 5.7.18

Rechtsextreme griffen in Dortmund innerhalb von wenigen Tagen dreimal einen 26-jährigen Juden an. Am Sonntagmittag beschimpften und beleidigten ihn drei polizeibekannte Neonazis aus Dortmund und Schwelm, einen Faustschlag in Richtung seines Kopfes konnte der Betroffene zum Glück abwehren. Am Sonntagabend traf er erneut auf die Gewalttäter, die mehrfach den Hitlergruß zeigten und den Mann antisemitisch beleidigten und bedrohten. Drei Tage zuvor war er am Rande einer Neonazi-Kundgebung von dem 21-Jährigen Neonazi aus Schwelm antisemitisch beleidigt und gestoßen worden.

wn.de v. 25.6.18 u. blog.zeit.de v. 26.6.18

In Waltrop wurden zwischen Mittwoch und Donnerstag neue noch unbewohnte Wohncontainer für Geflüchtete in Brand gesetzt. Das Feuer erlosch zum Glück von selbst, verletzt wurde niemand. Im September 2016 waren die alten Wohncontainer an gleicher Stelle abgebrannt. Während die Polizei damals einen technischen Defekt vermutete, geht sie im aktuellen Fall von Brandstiftung aus.

waltroper-zeitung.de v. 15.06.2018

Eine Kommunalpolitikerin, die aufgrund ihres Kopftuches als Muslima erkennbar war, wurde nach einem Verkehrskonflikt zwischen Auto- und Radfahrer rassistisch beleidigt und so massiv geschlagen, dass sie in einer Klinik behandelt werden musste. Auch ein Passant, der der Frau zur Hilfe kam, wurde von dem sich durch eine Überholung offensichtlich bedrängt fühlenden Radfahrer attackiert und leicht verletzt. Die betroffene Autofahrerin hat den Angriff laut Medien als massiven „fremdenfeindlichen“ Angriff erlebt.

waz .de v. 12.6.18

Zwei Männer wurden am Samstagmorgen nach der Arbeit von einer fünf- bis sechsköpfigen Gruppe junger Männer in der Kölner Innenstadt angegriffen. Erst wurden sie von den etwa 20-jährigen Angreifern schwulenfeindlich beleidigt als sie sich von einem Freund mit Küsschen verabschiedeten. Dann wurde einer der Männer mit einem Getränk übergossen und der andere mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Express.de v. 3.6. u. 14.7.18

Zum dritten Mal innerhalb eines Monats wurden in Kleve Gedenktafeln zur Erinnerung an die jüdischen NS-Opfer und die jüdische Gemeinde Kleve mit antisemitischen Parolen beschmiert worden. Aufgrund einer ähnlichen Vorgehensweise wird vermutet, dass es sich bei allen Anschlägen um denselben Täter handeln könnte.

rp-online.de v. 25.5.18 u. wn.de v. 26.5.18

Mehrere Taxifahrer wurden gegen Mitternacht am Essener Hauptbahnhof von einem 44-jährigen Mann rassistisch beleidigt und massiv bedroht. Bei seiner Festnahme durch Bundespolizisten wehrte sich der Mann mit Faustschlägen, Fußtritten und Bissattacken. Ein Beamter musste mit einer Verletzung am Arm in einem Krankenhaus behandelt werden.

PM Polizei v. 21.5.18

Auf das erst vor wenigen Wochen eröffnete Lebensmittelgeschäft eines Syrers ist in der Nacht zu Montag ein Brandanschlag verübt worden. Bislang unbekannte Täter schlugen eine Scheibe ein und setzten an zwei verschiedenen Stellen Regale in Brand. Rauchmelder hatten die Bewohner des viergeschossigen Mietshauses alarmiert. Ein elfjähriges Mädchen musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Anfang des Monats hatten Unbekannte auf eine Infotafel vor dem Geschäft das Wort „Islamisierung“ geklebt.

wp.de v. 14.5.18, ksta.de v. 15.5.18

Am späten Nachmittag griff ein stark alkoholisierter Mann einen 34-jährigen Dortmunder und seine 21-jährige Freundin an: Er beleidigte sie rassistisch, zeigte den Hitlergruß, drohte mit einem Messer und Prügel. Dann schlug er die junge Frau ins Gesicht. Die alarmierte Polizei konnte den Täter noch vor Ort festnehmen.

PM Polizei v. 14.5.18

Am Abend kam es in Essen-Steele vor einer Rock 'n' Roll Bar zu einer Schlägerei, nachdem Mitglieder der rechten Gruppierung "Eltern gegen Gewalt" Streit gesucht hatten und sich gewaltsam Zutritt zur Gaststätte verschaffen wollten. Die alarmierte Polizei wurde laut Bündnis „Essen stellt sich quer“ ebenfalls angegriffen und musste sich mit Pfefferspray und Hunden gegen die Angreifer wehren.

PM Bündnis Essen stellt sich quer v. 22.4.18 u. waz v. 20.4.18

Am Abend wurden drei Männer am Dortmund-Ems-Kanal von einer Gruppe Rechtsextremer zunächst rassistisch beleidigt und dann angegriffenen. Als die drei Männer zu flüchten versuchten, wurden sie von den teils mit Stöcken bewaffneten Angreifern verfolgt. Nach Zeugenaussagen stürzte einer der drei Verfolgten und wurde geschlagen und getreten. Die alarmierte Polizei nahm vier Männer im Alter von 18 bis 23 als Hauptverdächtige in Gewahrsam.

PM Polizei u. WAZ v. 20.4.18

Bei einer Kundgebung des rechten Spektrums in Köln schlug eine prominente Rednerin einen Gegendemonstranten ins Gesicht. Die Täterin rechtfertigte sich via Facebook, sie habe im Affekt auf eine Beleidigung mit einer Ohrfeige reagiert. Gegen sie wurde Anzeige wegen Körperverletzung erstattet.

ksta.de v. 14.4.17

In Bergisch-Gladbach schießt ein 24-Jähriger mit einer Pfefferpistole auf einen 30-jährigen Mann mit marokkanischen Wurzeln, der wenige Tage später an schweren Hirnverletzungen stirbt. Dem tödlichen Schuss war ein Streit vorausgegangen, in dem der Tatverdächtige den Getöteten mehrerer Sachbeschädigungen in der Nachbarschaft beschuldigte. Rund zwei Monate nach der Tat prüfen die Ermittlungsbehörden ein mögliches fremdenfeindliches Motiv, da bei der Auswertung des Mobiltelefons des Tatverdächtigen entsprechende Inhalte gefunden wurden.

ksta.de v. 31.5.18, focus.de v. 1.6.18

In Brüggen wurde ein italienisches Restaurant von unbekannten Einbrechern derart verwüstet, dass es für Wochen geschlossen bleiben muss. Die Täter sprühten zudem die Parole „Raus hier“ an die Wand und hinterließen ein Hakenkreuz-Symbol. Laut Polizei besteht der Anfangsverdacht einer politisch begründeten Straftat.

Rp-online.de v. 28.3.18

Bei der Kölner Geschäftsstelle des Zentralrats der Muslime (ZMD) ging ein anonymer Drohbrief ein, in dem konkret mit der Ermordung des ZMD-Vorsitzenden Aiman Mazyek gedroht wurde. In dem mit Nazi-Symbolen versehenen Schreiben befand sich zudem weißes Pulver, das sich zum Glück als ungefährlich erwies. Der ZMD-Vorsitzende wird in dem Brief unter anderem aufgefordert, die AFD nicht zu beleidigen. Verbandsmitglieder wiesen darauf hin, dass es bereits zuvor zahlreiche ernste Drohungen gegeben habe.

Ksta.de u. www1.wdr.de v. 14.3.18

Am Samstagabend wurde ein 26-Jähriger Mann aus Afghanistan von drei bislang unbekannten Männern geschlagen, gewürgt und rassistisch beschimpft. Nach Angaben des Betroffenen wurde er unter einem Vorwand in ein nahegelegenes Waldstück gelockt und dort geschlagen und mit einem Kabel gewürgt worden. Ein Passant entdeckte den Verletzten, alarmierte die Polizei und erstattete später Anzeige. Der polizeiliche Staatsschutz nahm Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung auf.

ksta.de, rundschau-online.de u. express.de v. 19.2.18

Im Ortsteil Meggen steckten Unbekannte das Holztor eines leerstehenden türkischen Lebensmittelgeschäfts mit Brandbeschleuniger in Brand. Die alarmierte Feuerwehr konnte das Feuer zum Glück schnell löschen, sodass die Bewohner_innen des Mehrfamilienhauses unverletzt blieben. Die Polizei schließt nach ersten Ermittlungen einen „fremdenfeindlichen Hintergrund“ nicht aus, da eine Woche vor der Brandstiftung rechtsextreme Parolen und Symbole an der Fassade des Hauses festgestellt wurden und das Haus von einer syrischen Familie und einem türkeistämmigen Mann bewohnt wird.

PM Polizei v. 28.1.18, lokalplus.nrw v. 30.1.18

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