Aktuelles

Besucher_innen des „Festivals gegen Rassismus" wurden am letzten Samstag nach der Veranstaltung am Bahnhof Mettmann von Neonazis mit Pfefferspray, Flaschen und Faustschlägen angegriffen. Mindestens zehn Personen wurden dabei nach den detaillierten Angaben des Antifaschistischen Bündnisses Kreis Mettmann verletzt. Die Neonazis haben demnach ihre Aktion zuvor im Internet angekündigt und sich in der einschlägig bekannten Gaststätte „Lounge Deluxe"…

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Der Landesintegrationsrat NRW klärt angesichts der für März von „Pro NRW" geplanten rassistischen Kampagne mit einer aktuellen Info-Broschüre über die Hintergründe der Hetze gegen Zuwanderer und Asylsuchende auf. „Bar jeglicher realer Grundlagen", so der Vorsitzende Tayfun Keltek, „versucht die rechtspopulistische ‚Bürgerbewegung Pro NRW' sich als ‚Anwalt' der Interessen einheimischer Bevölkerungsteile gegenüber den Asysuchenden zu inszenieren.…

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Zwei stadtbekannte Neonazis versuchten am Sonntag, den 3.3.2013, eine Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Deportation der Wuppertaler Sinti und Roma zu stören. Sie pöbelten im Eingangsbereich des städtischen Jugendzentrums und wurden mit Verweis auf das Hausrecht lautstark, aber ohne Anwendung von Gewalt, des Geländes verwiesen. Augenzeugen berichten, dass die beiden Nazis mit Pfefferspray drohten, die Polizei riefen und wahllos…

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Das Fußball-Magazin „11-Freunde" berichtet in seiner Online-Ausgabe über Hintergründe des Rückzugs der Ultras Düsseldorf, die sich immer offen gegen Rechtsextremismus und Rassismus positioniert haben. Dokumentiert werden mehrere gewalttätige Übergriffe gegen antirassistisch engagierte Fans und öffentliche Bedrohungen - so etwa gegen den ehemaligen „Capo" der Ultras Düsseldorf. Die Zurückdrängung der Gruppe geht demnach mit einem Erstarken von…

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Nach den Verboten der sog. Kameradschaften in Köln, Dortmund, Hamm und im Raum Aachen 2012 werden mit der Partei „Die Rechte" neue Strukturen nun auch im Rheinland aufgebaut. Bereits kurz nach den Verbotsverfügungen wurde im September 2012 ein Landesverband in Dortmund gegründet, Vorsitzender wurde mit Dennis Giemsch einer der führenden Köpfe des „Nationalen Widerstandes Dortmund." Die Partei „Die Rechte" verkündete nun neben Kreisverbänden in…

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Am 4. Dezember wurde ein 25-jähriger Briefträger wegen Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung vom Amtsgericht Mettmann zu 10 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung und Schmerzensgeld in Höhe von 450 € verurteilt. Als weitere Auflage wurde verfügt, dass sich der Täter außerhalb seiner beruflichen Tätigkeit dem Geschädigten nicht mehr nähern darf. Die Tat hatte sich am 21.2.2012 ereignet: Der Geschädigte, der jüdische Vorfahren hat, war vom…

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In einer aktuellen Pressemitteilung der Mobilen Beratung in NRW wird auf die aktuelle Berichterstattung über die extreme Rechte in NRW und gesellschaftliche Gegenstrategien eingegangen. Anlass hierfür ist unter anderem die Anfrage der MdL Verena Schäffer (Bündnis 90/Die Grünen) zu politisch rechts motivierten Straftaten in NRW im ersten Halbjahr 2012 und die Studie "Das Kartell der Verharmloser" der Amadeu-Antonio-Stiftung.

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Im ersten Halbjahr 2012 erfasste die Polizei 1517 politisch rechts motivierte Delikte in NRW. Dies geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine kleine Anfrage der Abgeordneten Verena Schäffer (Bündnis 90/Die Grünen) hervor. Darunter befanden sich 88 Gewaltdelikte und 373 Fälle von Hasskriminalität. Dortmund nimmt bei der Zahl der registrierten rechtsextremen Straftaten eine Spitzenstellung ein, gefolgt von Wuppertal, Düsseldorf, Essen, Köln…

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Nach dem Spiel des Fußball-Drittligisten Alemannia Aachen in Saarbrücken griffen rund hundert Mitglieder der rechten Gruppierung "Karlsbande Ultras" Mitglieder der politisch links-orientierten "Aachen Ultras" an. Nach Berichten von Augenzeugen gab es eine regelrechte "Hetzjagd" auf die "Aachener Ultras", von denen mehrere verletzt wurden. Bereits zuvor hatte es massive Übergriffe auf die "Aachener Ultras" gegeben, die sich gegen…

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Die Staatsanwaltschaft Aachen ermittelt wegen versuchten Mordes gegen vier Personen aus dem Kreis Heinsberg. Ihnen wird vorgeworfen, im September 2011 einen 48-jährigen Mann bewusstlos geschlagen und mit einer Flasche verletzt zu haben. Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass die Tatverdächtigen neue Mitglieder für die "Kameradschaft Aachener Land" (KAL) anwerben wollten und dabei auch das spätere Opfer ansprachen.

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