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Rechte Gewalt besorgniserregend hoch

Politisch rechts motivierte Gewalttaten lagen auch im ersten Halbjahr 2014 in NRW auf einem sehr hohem Niveau - dies geht aus der Antwort auf eine Anfrage der Grünen Fraktion hervor: Alle zwei bis drei Tage wurden Menschen in NRW von Rechten körperlich angegriffen und verletzt, viele davon aus rassistischen Gründen oder weil sie sich gegen Nazis engagieren. Hochburgen dieser rechten Gewalt waren große Städte, allen voran Dortmund mit zehn Körperverletzungsdelikten. Es folgten Bonn mit vier Fällen und Düsseldorf, Essen, Köln, Krefeld, Leverkusen und Wuppertal mit jeweils drei Fällen. 60 Prozent der insgesamt 69 Körperverletzungsdelikte wurden dieser offiziellen Statistik zufolge im Rheinland registriert.

Von der rechten Szene gehe trotz leicht gesunkener Zahlen gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 weiterhin eine große Gefahr aus - so Verena Schäffer, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus im Landtag NRW. Die Dunkelziffer liege vermutlich um etwa ein Drittel höher, außerdem bilde die Statistik nicht die Dimensionen alltäglicher Diskriminierung in NRW ab.

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