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Flohmarkt-Prozess in Wuppertal erneut geplatzt

Das Berufungsverfahren gegen vier angeklagte Neonazis, die am 25.09.2011 Flohmarktbesucher_innen in Wuppertal-Vohwinkel angegriffen und teils schwer verletzt haben, wurde zum zweiten Mal ausgesetzt und muss wieder komplett neu verhandelt werden. Grund ist die Erkrankung eines Richters. Bereits im Dezember war der Prozess wegen der Erkrankung eines Schöffen ausgesetzt worden. Damit steht die gerichtliche Aufarbeitung auch zweieinhalb Jahre nach der Gewalttat weiter aus und wird den Zeug_innen ein viertes Mal zugemutet, in Anwesenheit der Täter und anderen Neonazis ihre Aussagen zu wiederholen. Aus Opferperspektive ist die Entwicklung auch deshalb problematisch, weil Zeug_innen vor und im Umfeld des Prozesses wiederholt bedroht wurden und der Schutz persönlicher Daten nicht immer hinreichend gewährleistet wurde. Die Opferberatung Rheinland hat hierzu eine Pressemitteilung herausgegeben.

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