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Chronik Gewalt

Wir dokumentieren nachfolgend rechtsextreme, rassistische und antisemitische Gewalt, Bedrohungen und Einschüchterungsversuche in NRW (Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln). Die Liste beruht auf öffentlich zugänglichen Meldungen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


20.3.14: Essen

Unbekannte beschossen gegen 10 Uhr die Flüchtlingsunterkunft in Essen-Frintop mit Metallkugeln und beschädigten die Glasscheiben. Als die alarmierte Polizei den Tatort untersuchte, landete in ihrer Nähe noch eine abgefeuerte Schraubenmutter. Dabei handelt es sich um den dritten Angriff dieser Art: Das ehemalige Schulgebäude an der Straße Im Neerfeld war bereits im Oktober 2013 zweimal mit Stahlteilen beschossen worden.

PM Polizei Essen und derwesten.de v. 21.3.14


8.3.2014: Mönchengladbach

Eine 43jährige Frau wurde am Samstagabend in einer Regionalbahn von Fußballfans massiv rassistisch beleidigt und sexistisch angegriffen. Bei den Tatverdächtigten handelt es sich um zwei Männer und eine Frau im Alter zwischen 30 und 40 Jahren, die als Fans von Borussia Mönchengladbach gekleidet waren. In Mönchengladbach-Herrath gelang der Angegriffen die Flucht aus dem Zug. Sie alarmierte die Polizei, während die Täter_innen weiter mit dem Zug in Richtung Aachen fuhren.

PM Polizei Möchengladbach und aachener-zeitung.de v. 12.3.2014


3.3.2014: Bonn

Am Rosenmontag wurde ein 40-jähriger Mann gegen 22:00 Uhr von einer Gruppe kostümierter Männer in Bonn Bad Godesberg rassistisch bedroht und angegriffen. Die fünf bis sechs Unbekannten stellten sich ihm mit aggressiven Äußerungen in den Weg, zwei der Männer schlugen dann unvermittelt zu und verletzten den Angegriffenen erheblich. Da ein „fremdenfeindlicher Hintergrund" nicht ausgeschlossen ist, übernahm der Staatsschutz die Ermittlungen.

PM Polizei Bonn v. 12.3.2014


13.2.2014: Mechernich

Am Mittwochmorgen brannte es zum dritten Mal in der Asylbewerber-Unterkunft in der Elisabethhütte. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Bereits am 4. und 12. Dezember hatte es dort gebrannt. Beim ersten Brand ging die Polizei davon ausging, dass ein Bewohner das Feuer selbst gelegt hatte. Beim zweiten Brand wurde ein technischer Defekt vermutet. Die Brandursache des dritten Feuers ist noch unklar, ein technischer Defekt scheint aber ausgeschlossen. Keine Angaben können laut Polizei gemacht werden, ob ein „fremdenfeindlicher" Hintergrund vorliegt. Der dafür zuständige Staatsschutz sei aber nicht informiert worden.

Kölnische Rundschau v. 13.2.2014, Kölner Stadtanzeiger v. 13.2.2014, 4. und 12.12.2013


18./19.1.2014: Heiligenhaus

Nach mehreren Bränden im Außenbereich des Asylbewerberheimes in Heiligenhaus wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag Matratzen im zweiten Obergeschoss und im Treppenraum des Erdgeschosses in Brand gesetzt. Ein Bewohner erlitt dabei eine leichte Rauchvergiftung. Die Feuerwehr geht von Brandstiftung aus.

derwesten.de v. 20.1.2014


15./16.1.2014: Heiligenhaus

Zum sechsten Mal innerhalb von 14 Tagen brannten Müllcontainer und andere Gegenstände im Asylbewerberheim an der Ludgerusstraße in Heiligenhaus. Im aktuellen Fall gehen Feuerwehr und Polizei mit großer Sicherheit von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Ermittelt werde in alle Richtungen. Hinweise auf einen rechtsextremen Hintergrund gäbe es bislang nicht.

derwesten.de v. 16., 15. und 13.1.14, PM Polizei v. 16.1.2014


6.1.2014: Aachen

Das Autonome Zentrum Aachen (AZ) wurde am Abend von rund 20 teilweise vermummten und bewaffneten Neonazis angegriffen. Einer Stellungnahme des AZ zufolge warfen die Angreifer Straßenpoller in den Eingangsbereich des Zentrums und Holzlatten auf anwesende Personen. Auf der Straße sei es zu weiteren Angriffen der Rechten mit Flaschen und Holzlatten gekommen. Die Polizei nahm später sieben Männer im Alter von 22 und 27 Jahren fest, die teils als Rechtsaktivisten polzeibekannt sind. Gegen diese wurde ein Strafverfahren wegen Landfriedensbruch eingeleitet.

PM Autonomes Zentrum, aachener-nachrichten.de und lap-aachen.de v. 7.1.2014


1.1.2014: Köln

In der Silvesternacht kam es im Ortsteil Esch-Auweiler zu einer Schlägerei unter zehn bis 15 alkoholisierten Personen mit mehreren Verletzten. Laut einer Zeugin sollen Neonazis zuvor rechte Parolen gebrüllt haben. Ein Beteiligter wurde mit einem Messer niedergestochen und mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Ein Behördensprecher bestätigte, dass mindestens ein Mitglied der Autonomen Nationalisten beteiligt war.

ksta.de v. 02.01.2014


21.12.2013: Heidenheim/Duisburg

Die „Kohorte" des MSV Duisburg berichtet von einem erneuten Angriff seitens mehrerer Mitglieder der Gruppen „Proud Generation Duisburg", „Toastbrot" und „Division Duisburg" beim Auswärtsspiel in Heidenheim, an dem auch zwei Mitglieder des „Nationalen Widerstand Duisburg" beteiligt gewesen sein sollen. Die Angreifer riefen demnach homophobe und antisemitische Parolen und Morddrohungen und attackierten insbesondere den Vorsänger und Stadionsprecher der Gruppe.

www.reviersport.de v. 28.12.2013


14./15.12.2013: Euskirchen

Unbekannte beschädigten in der Nacht zu Sonntag zahlreiche Fahrzeuge eines Autohändlers auf einem Abstellgelände und brachen in den dort ansässigen deutsch-arabischen Kulturverein ein, dessen stellvertretender Vorsitzende der Autohändler ist. In dem Verein zerstörten sie die Inneneinrichtung und beschmierten sie Wände und Tafeln mit Hakenkreuzen.

General-anzeiger-bonn.de v. 16.12.2013, rundschau-online.de v. 16. und 17.12.2013


13.11.2013: Duisburg

Im Stadtteil Alt-Walsum wurde ein seit Monaten leer stehendes Asylbewerberheim in der Königstraße durch ein Feuer komplett zerstört. Da das Feuer an zwei Stellen im Gebäude ausbrach, wird eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen. Der Standort stand ganz oben auf der Prioritäten-Liste der Stadt für die Errichtung von sieben neuen Flüchtlingsunterkünften im Stadtgebiet.

derwesten.de v. 14.11.2013


10.12.2013: Wesel

Unbekannte Täter drangen in das Untergeschoss der Gindericher Grundschule ein und legten dort vermutlich ein Feuer, das vom Hausmeister kurz vor Schulbeginn entdeckt wurde. Auf den Rahmen der zerstörten Fenster wurden Nazi-Symbole gefunden, sodass der polizeiliche Staatsschutz eingeschaltet wurde.

rp-online.de v. 10. u. 11.12.2013, derwesten.de v. 10.12.2013


24./26.11. 2013: Aachen

Zwischen Sonntag und Dienstag brachen Unbekannte ein Fenster der bosnisch-islamischen Moschee am Eisenbahnweg auf und warfen einen Feuerwerkskörper in das Gebäude. Zum Glück entstand nur geringer Sachschaden. Der Imam der Gemeinde geht von einem islamfeindlichen Hintergrund aus. Bereits im Vorjahr wurden Fensterscheiben eingeworfen und die Fassaden mit islamfeindlichen Parolen beschmiert.

Aachener Nachrichten v. 27.11.2013


17.11.2013: Essen

Eine Gruppe von sieben bis acht Hooligans griffen unmittelbar nach dem Spiel der zweiten Mannschaft von Rot-Weiss Essen gegen die Amateure des MSV Duisburg in Altenessen mehrere Duisburger Fans an. Zwei Duisburger wurden dabei erheblich verletzt. Zeug_innen zufolge ging der Angriff mit antisemitischen Drohungen einher.

derwesten. v. 26.11.2013


7.11.2013: Essen

Am späten Abend bewarfen Unbekannte eine Asylunterkunft in Burgaltendorf mit Feuerwerkskörpern - neben Knallkörpern auch einen sog. Bengalo. An der holzverkleideten Außenfassade des Gebäudes entstand nur geringer Schaden. Ein dort lebender neunjähriger Junge erschreckte sich bei dem Anschlag so sehr, dass er von Rettungskräften in ein Krankenhaus transportiert werden musste.

derwesten.de v. 26.11.2013


3.11.2013: Euskirchen

Passant_innen und Besucher_innen einer Musikveranstaltung wurden in der Nacht zu Sonntag in der Innenstadt von mehreren Männern bedroht und mit rassistischen Parolen beschimpft. Zwei junge Männer wurden dabei durch Schläge und Tritte verletzt. Die Polizei nahm drei Tatverdächtige fest, bei denen u. a. ein Schlagstock sichergestellt wurde.

PM Polizei und Rundschau online v. 3.11.2013


2.11.2013: Aachen

Am Samstag wurde in Aachen eine antirassistische Demonstration von rund 15 Neonazis angegriffen. Teilnehmende der Demonstration gegen die europäische Flüchtlingspolitik wurden nach einer Stellungnahme des Autonomen Zentrums Aachen (AZ) mehrmals von teils namentlich bekannten Neonazis aus Aachen und Bayern sowie Alt-Hooligans bedroht und körperlich angegriffen. Laut AZ wurden mehrere Antifaschist_innen sowohl von den Neonazis als auch vom eingesetzten Pfefferspray der Polizei verletzt.

Aachener Zeitung v. 3.11.2013, Linksunten.indymedia.org v. 5.11.2013


26.10.2013: Wuppertal

In der Nacht wurde eine 21-jährige Wuppertalerin in einem Linienbus von zwei Personen der rechten Szene erst beschimpft und bespuckt und dann beim Aussteigen mit Pfefferspray angegriffen. Bei den Angreifer_innen soll es sich um einen 25-jährigen Mann und eine 20-jährige Frau aus Bielefeld handeln. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung auf.

PM Polizei und WAZ v. 28.10.2013


25./26.10.2013: Duisburg

In der Nacht zu Samstag zündeten Unbekannte eine Nebelkerze im Treppenhaus des Wohnheims für Flüchtlinge und Spätaussiedler_innen an der Kaiserstraße im Stadtteil Wanheim. Diese verbreitete durch eine chemische Reaktion 40 Sekunden lang roten Nebel und löste Brandalarm aus. Ein Bewohner gab an, zur Tatzeit drei Maskierte vor dem Haus gesehen zu haben. In unmittelbarer Umgebung des Gebäudes fanden sich Aufkleber und Graffitis der Neonazi-Szene.

netzwerk-gegen-rechts.org. 10.11.2013, PM Polizei v. 29.10.2013


21.10.2013: Essen

Eine ehemalige Schule im Stadtteil Frintrop, die zu einer Asylunterkunft umgebaut wird, wurde von Unbekannten mit einer Schleuder beschossen. Bereits am 18. Oktober war auf das Gebäude gefeuert worden. Unbekannte hatten zudem mehrmals rassistische Hetzplakate an die Außenmauern angebracht.

Derwesten.de v. 22.10.2013, Linksunten.indymedia.org v. 2.10.2013


19.10.2013: Duisburg

Nach dem Heimspiel des MSV-Duisburg wurden antirassistische MSV-Ultras der Gruppe „Kohorte" von rund 20 rechtsgerichteten Hooligans und Neonazis angegriffen. Bei den Angreifern handelte es sich laut Zeugen um Mitglieder der Gruppen „Division Duisburg" und „Proud Generation Duisburg" sowie um Mitglieder des „Nationalen Widerstand Duisburg" und Führungspersonen des mittlerweile verbotenen „Nationalen Widerstand Dortmund". Augenzeugen berichteten von der besonderen Brutalität des Angriff, selbst auf am Boden liegende Frauen sei weiter eingetreten worden.

WAZ, TAZ, Stellungnahme der Kohorte Ultras und Jungspunde Ultras v. 20.10.2013


18.10.2013: Köln

Am frühen Morgen wurde einer 43-Jährigen, die in einer Straßenbahn im Koran las, das Buch von einem unbekannten jungen Mann aus der Hand gerissen. Der Täter soll sich dabei abfällig über den Islam und seine Anhänger geäußert haben. Nach dem flüchtigen Täter fahndet die Polizei mit Bildern aus einer Überwachungskamera. Wegen des Verdachts eines rechtsextremen Hintergrundes übernahm der Staatsschutz die Ermittlungen.

PM Polizei u. koeln-nachrichten.de v. 13.1.2014


16.10.2013: Essen

Nach massiven Gewaltandrohungen durch rund 20 Hooligans sagte das AWO-Fanprojekt von Rot-Weiß-Essen am Mittwochabend die Vorführung eines Dokumentarfilms gegen Rechts ab, um die anwesenden Jugendlichen nicht zu gefährden. Die gewaltbereiten Hooligans zerrissen Veranstaltungsmaterial und drohten, mit 30 bis 40 Leuten wiederzukommen, falls der Film über die Rechtsrockszene („Blut muss fließen - Undercover unter Nazis") gezeigt werde. Verein und Stadionbetreiber kündigten anschließend an, den Film nun zügig in größerem Rahmen in einem Veranstaltungssaal des Stadiongebäudes zu zeigen.

Ak[due]ll v. 17.10.2013, WAZ v. 19.10.2013


13.10.2013: Alsdorf

Zwei Männer wurden kurz nach Mitternacht von einem unbekannten Mann beleidigt und angegriffen. Als einer der Männer zu Boden stürzte, trat der Täter ihm mehrmals ins Gesicht, sodass er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Sein Lebenspartner blieb unverletzt.

PM Polizei Aachen v. 14.10.2013


9.10.2013: Duisburg

In der Nacht zu Mittwoch brach in einem mehrheitlich von Roma bewohnten Mehrfamilienhaus in Duisburg Hochheide ein Brand aus, bei dem 17 Erwachsene und Kinder verletzt wurden. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei handelt es sich um Brandstiftung, ermittelt werde „in alle Richtungen". Angesichts der Hetze und Morddrohungen (siehe 10./11.8.2013) gegen Zuwander_innen aus Südosteuropa in Duisburg befürchten Beobachter_innen, dass es sich um einen rassistischen Anschlag handeln könnte.

WAZ v. 9.10.2013, Junge Welt v. 11.10.2013


27.9.2013: Herzogenrath

Am Freitagmittag wurde ein 15-Jähriger von vier augenscheinlich gleichaltrigen Jugendlichen erst rassistisch beleidigt und dann körperlich angegriffen. Die Täter traten laut Zeugenaussagen auf den am Boden liegenden Jungen ein und flüchteten, als ein weiterer Zeuge hinzu kam.

PM Polizei Aachen v. 30.9.2013


24.8.2013: Wassenberg

In der Nacht von Freitag auf Samstag bedrohten Neonazis Gäste einer alternativen Kneipe und griffen einen Anwohner an. Vier Tatverdächtige aus Wassenberg und Gangelt wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen.

antifahs.blogsport.de v. 31.8.2013


19.8.2013: Duisburg

Vor dem von Zuwander_innen aus Südosteuropa bewohnten Haus in Duisburg-Rheinhausen zeigte ein Beifahrer eines PKW in den Abendstunden den Hitlergruß. Dabei rief der 21-Jährige lauthals rassistische Parolen aus dem Auto heraus. Die von Zeug_innen alarmierte Polizei konnte den Täter anschließend stellen.

PM Polizei v. 20.8.2013


10./11.8.2013: Duisburg

In einem offenen Diskussionsforum auf Facebook rufen mehrere Nutzer_innen am Wochenende dazu auf, ein von Rumänen und Bulgaren bewohntes Hochhaus in Duisburg-Rheinhausen niederzubrennen. Die rassistische Hetze gegen Zuwander_innen aus Südosteuropa erreicht damit in Duisburg ein neues Eskalationsniveau. Gegen Nutzer_innen, die offensichtlich ihren Klarnamen benutzten, gingen bei der Polizei mehrere Anzeigen ein. Nur wenige Tage später (13.8.2013) beschmierten Unbekannte Wände rund um das Haus mit rassistischen Parolen.

xtranews.de v. 15.8.2013, de.indymedia.org v. 18.08.2013


19.7.2013: Mönchengladbach

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden mehrere alternative Jugendliche aufgrund eines Antinazi-Buttons von vier Personen angegriffen und verletzt. Zwei der Angreifer gaben sich als Mitglieder oder Sympathisanten der „Patrioten MG" zu erkennen, einer Fußball-Hooligangruppe mit Schnittstellen zur Nazi-Szene zu erkennen.

NRW rechtsaußen v. 29.7.2013


1.7.2013: Mönchengladbach

In der Nacht zu Montag verüben Unbekannte einen Brandanschlag auf eine türkische Bäckerei im Stadtteil Rheyd. Der Geschäftsladen brannte völlig aus. Anwohner konnten rechtzeitig flüchten, sodass niemand verletzt wurde.

RP und WZ v. 2.7.2013


6.6.3013: Oberhausen

Neonazis versuchen, mit Postwurfsendungen und Aufklebern in seinem Wohnumfeld, einen Bezirksvertreter der Linken Liste in Alt-Oberhausen einzuschüchtern.

PM Linke Liste Ratsfraktion v. 10.6.2013, WAZ v. 12.6.2013


27.5.2013: Swisttal

Unbekannte verübten in der Nacht zu Montag einen Brandanschlag auf ein türkisches Imbisslokal in Swisttal-Odendorf. Der im selben Haus wohnende Inhaber entdeckte das Feuer im Eingangsbereich noch rechtzeitig und konnte den Brand löschen, sodass nur geringer Sachschaden entstand.

PM Polizei Bonn v. 27.5.2012


24.5.2013: Schleiden

Am Freitag wurde ein homosexuelles Paar, das in Schleiden ein Friseurstudio betreibt, aufgrund seiner sexuellen Orientierung beschimpft und bedroht. Auslöser war das Auto eines Kunden, über dessen Standort sich der verbale Angreifer zuvor laut beschwert hatte.

Ksta.de v. 27.5.2013


19.5.2013: Aachen

In einer Aachener Diskothek bedrängte und bespuckte eine Gruppe von Neonazis mehrere vermeintlich antifaschistische Jugendliche. Statt den angegriffenen Jugendlichen beizustehen, werden diese von Türstehern aufgefordert, zu ihrer eigenen Sicherheit die Diskothek zu verlassen.

AK Antifa Aachen v. 8.6.2013


19.5.2013: Moers

Am Rande des Moers-Festivals wurde eine 49-jährige Schwarze von einem Geländewagen angefahren und schwer verletzt. Zeugen berichteten, dass die Frau sowie weitere Gäste zuvor rassistisch beleidigt wurden und die Frau möglicherweise gezielt überfahren worden sei.

WAZ v. 20.5.2013, RP v. 21.5.2013


18.5.2013: Düren

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde der Eingang der Islamischen Gemeinde in Düren mit folgender Drohung beschmiert: „NSU lebt weiter und ihr werdet die nächsten Opfer sein!!!" Laut DITIB gab es im Mai zudem drei weitere Anschläge auf Moscheen im Rheinland-Pfalz und in Niedersachsen.

PM DITIB Bundesverband v. 21.05.2013


9.5.2013: Heimbach

Eine Familie wurde auf einem Campingplatz massiv durch andere Camper rassistisch angefeindet. Die Familie fühlte sich so bedroht, dass sie von dem Platz flüchtete. Weder die Polizei, der Platzinhaber, noch andere Camper seien ihnen zu Hilfe gekommen.

Kölner Stadtanzeiger v. 17.5.2013


6.5.2013: Hückelhoven

Am Abend verübte ein 22-jähriger Tatverdächtiger, der der Gabber-Szene angehören soll, mit einem Molotow-Cocktail einen Brandanschlag auf den Kiosk einer türkeistämmigen Familie in Hückelhoven-Ratheim. Laut Staatsanwaltschaft konnte ein politisch rechts motivierter Tathintergrund zunächst nicht bestätigt werden, es werde aber weiterhin in alle Richtungen ermittelt.

Klarmann/Facebook v. 12.5.2013, RP-online v. 8.5.2013


27.4.2013: Mülheim

Vier Frauen wurden am Abend in einer Straßenbahn in Mülheim-Styrum rassistisch von drei Männern beleidigt und mit dem „Hitlergruß" bedroht. Andere Fahrgäste solidarisierten sich mit den Angegriffenen und sorgten dafür, dass die alkoholisierten Angreifer von der Polizei in Gewahrsam genommen wurden.

WAZ und PM Polizei Essen v. 28.4.2013


23.4.2013: Aachen

Ein 56-Jähriger wurde am Abend von einem bislang unbekannten Täter angegriffen und verletzt. Nach Angeben des Geschädigten wurde er angegriffen, weil der Täter ihn als Angehörigen der „linken Szene" erkannt habe.

Aachener Zeitung v. 24.4.2013


8.4.2013: Aachen

Das Büro der Aachener Piratenpartei wurde erneut von zwei bisher unbekannten Personen überfallen. Die gewaltbereit auftretenden Angreifer rissen ein Plakat von der Wand, das eine Veranstaltung gegen Rechts bewarb, und verließen das Büro mit Infomaterial gegen Rechtsextremisms. Bereits ein Jahr zuvor (3.4.2012) war es zu einem ähnlichen Überfall gekommen.

Piratenpartei-aachen.de v. 9.4.2013


8.4.2013: Mönchengladbach

Eine 19-jährige Gymnasiastin wurde am Nachmittag in der Innenstadt rassistisch beleidigt und von einer Frau durch mehrere Faustschläge ins Gesicht verletzt. Als Tatverdächtige wurden eine 21-Jährige aus Mülfort und ein 18-Jähriger aus Rheydt ermittelt, die Kontakte zur rechtsextremen Szene haben. Die Tatverdächtige legte ein umfassendes Geständnis ab.

PM Polizei Mönchengladbach v. 8. und 9.4.2013


31.3.2013: Aachen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden fünf AntifaschistInnen in der Aachener Innenstadt von Mitgliedern der rechtsgerichteten Karlsbande Ultras und Personen aus deren Umfeld mit Pfefferspray und Faustschlägen angegriffen und verletzt. In der Notaufnahme des Krankenhauses kam es zu weiteren Beleidigungen und Bedrohungen durch Neonazis.

Linksunten.indymedia.org v. 2.4.2013


23.3.2013: Mettmann

Rund zehn Personen, die das „Festival gegen Rassismus" in Mettmann besuchten, wurden nach der Veranstaltung von Neonazis am Bahnhof Mettmann-Zentrum mit Pfefferspray, Flaschen und Faustschlägen angegriffen und verletzt. Nach Angaben des „Antifaschistischen Bündnisses Kreis Mettmann" handelte es sich um einen geplanten Angriff von Neonazis, die sich in der enschlägig bekannten Gaststätte „Lounge Deluxe" aufgehalten haben.

Antifaschistisches Bündnis Kreis Mettmann v. 24. und 26.3.2013


16.3.2013: Wuppertal

Ein 19-Jähriger wurde auf der Rückfahrt von einer Demonstration gegen Rechts in Düsseldorf in der S-Bahn von Neonazis mit einer Glasflasche bedroht und mit Pfefferspray attakiert. Bei den Tätern handelte es sich um zwei namentlich bekannte Neonazis aus Wuppertal, die zuvor an rechtsextremen Aufmärschen teilgenommen hatten.

NRW rechtsaußen v. 18.3.2013


9.3.2013: Aldenhoven

In der Nacht zum Sonntag wurde die Evangelische Kirche an der Martinusstraße mit Nazi-Parolen, darunter die Drohung „Vorsicht Nationaler Widerstand" beschmiert. Im Haus der Gemeinde, die sich gegen Rechtsextremismus engagiert, trifft sich auch das örtliche „Bündnisses gegen Rechts". Das Bündnis macht auch auf weitere Schmierereien an der Gaststätte „Palme" aufmerksam, die von Migranten marokkanischer Herkunft betrieben wird.

Aachener Zeitung v. 11.3.2013


9.3.2013: Aachen

Rechtsextreme aus dem Umfeld Alemannia Aachen griffen das Autonome Zentrum in Aachen an. Dabei wurden Flaschen geworfen und Böller gezündet.

Antifa Infoportal Aachen v. 9.3.2013


30.1.2013: Alsdorf

Die Außenfassade des Deutsch-Türkischen Kultur- und Sportvereins, in dem sich eine Moschee befindet, wurde in der Nacht mit rechtsextremen Symbolen und Kürzeln der „Kameradschaft Alsdorf Eupen" (KAE) beschmiert. Ziel, Datum und Vorgehensweise deuten laut Polizei auf eine politisch rechts motivierte Tat hin.

PM Polizei Aachen v. 1.2.2013, Aachener Zeitung v. 6.2.2013


13.1.2013: Köln

Beim Pokalspiel der Alemannia Aachen bei Viktoria Köln am Samstag wurde der Block der antirassistischen „Aachen Ultras" (ACU) zu Beginn des Elfmeterschießens durch Mitglieder der rechtsorientierten „Karlsbande Ultras" angegriffen. Die Polizei - so das Bündnis aktiver Fußballfans - ging dabei unverständlicherweise mit Schlagstock und Pfefferspray auf die angegriffene Gruppe los, anstatt sich um die Aggressoren zu kümmern.

www.aktive-fans.de v. 14.1.2013


2., 4. und 7.1.2013: Bonn

Im Bonner Stadteil Küdinghoven kam es am 2. Januar gegen 18:00 Uhr zu einem Großbrand in einem Mehrfamilienhaus, von dem insgesamt 27 Personen betroffen waren. Zehn Betroffene mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung im Krankenhaus behandelt werden. Laut ersten Erkenntnissen der Polizei wurde im Keller des Hauses Sperrmüll fahrlässig oder vorsätzlich in Brand gesteckt. Konkrete Hinweise auf eine „fremdenfeindlich" oder anders politisch motivierte Straftat gäbe es noch nicht, die Ermittlungen gingen aber in alle Richtungen. Am 4. Januar wurde in demselben Wohnobjekt auf einem Balkon ein Kleidungsstück auf einer Wäscheleine in Brand gesetzt. Am 7. Januar stellte eine Bewohnerin fest, dass bei dem in ihrer Garage abgestellten PKW die Reifen zerstochen wurden und die dort gelagerten Sommerreifen Brandschäden aufwiesen.

Generalanzeiger v. 2.1.2013, Rhein-Sieg-Anzeiger v. 3.1.2013, PM Polizei v. 8.1.2013


25.11.2012: Oberhausen
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden fünf Besucher des Pressure Air-Konzertes im Druckluft auf ihrem Rückweg am Hauptbahnhof Oberhausen von einer rund 15-köpfigen Gruppe Neonazis angegriffen. Die Täter grölten zunächst Parolen wie „Anti-Antifa" und „Wir sind Deutschland" und schlugen dann brutal zu. Ein schwerverletzter 31-Jähriger musste im Krankenhaus wegen eines Jochbein-Bruchs und Augenverletzungen operiert werden.

WAZ v. 29. und 30.11.2012


17.11.2012: Aachen
Nach einem Auswärtsspiel von Allemannia Aachen kam es erneut zu einem Angriff der „Karlsbande Ultras“ (KBU), unter deren Mitgliedern sich auch aktive oder ehemalige Neonazis befinden: Auf einem Rastplatz bei Pforzheim griffen mehrere Personen aus einem Reisebus der „Karlsbande Ultras“ Mitglieder der antirassistischen und linken „Aachen Ultras“ (ACU) an. Dabei wurde das Auto der Angegriffenen durch Tritte und Flaschenwürfe erheblich beschädigt. Gegen die 46 Businsassen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch und Sachbeschädigung eingeleitet und ein befristetes Stadionverbot erteilt.

lap-aachen.de v. 22.11.2012


28.10.2012: Köln

In der Nacht zu Sonntag wurden zwei linksalternative Jugendliche im Bereich der Rheinpromenade von drei Neonazis mit Flaschen, Schlägen und Tritten angegriffen. Einer der angegriffenen Jugendlichen wurde so schwer verletzt, dass er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren werden musste, um dort versorgt zu werden.

Linksunten.indymedia.org v. 30.10.2012


22.10.2012: Krefeld
Unbekannte Täter warfen am frühen Morgen einen faustgroßen Stein in die Schaufenster eines türkischen Vereins und verübten weitere Sachbeschädigungen an dem Gebäude. Die alarmierte Polizei schloss eine fremdenfeindliche Motivation nicht aus. Der Verein hatte zuvor Drohbriefe mit rassistischen Gehalt erhalten.

PM Polizei Krefeld v. 22.10.2012


26.8.2012: Köln
Ein Kommunalpolitiker, der für die Partei „Die Linke" in der Bezirksvertretung Rodenkirchen sitzt und sich seit Jahren gegen Nazis engagiert, wurde von einem anonymen Anrufer im Namen der „Autonomen Nationalisten" bedroht. Bereits im Juni hatten Unbekannte ein Hakenkreuz und den Satz „Wir kriegen Dich" unter die Klingel seiner Haustür geschmiert.

Kölner Stadt-Anzeiger v. 28.8.2012


25.8.2012: Dortmund - Oberhausen
In der Nacht zum Samstag griff ein 41-Jähriger aus Oberhausen im Hauptbahnhof Dortmund einen 24-Jährigen aus Witten an und verletzten diesen schwer. Zeugen gaben an, dass in der vorausgegangenen verbalen Auseinandersetzung fremdenfeindliche Äußerungen gefallen sein sollen. Bei dem Täter handelt es sich um einen bereits wegen zahlreicher Gewaltdelikte polizeilich bekannten Fußballfan.

PM Bundespolizeidirektion Sankt Augustin v. 27.8.2012


23.8.2012: Herzogenrath
Am frühen Abend wurden zwei Schwestern (52 und 45 Jahre) von einem zunächst unbekanntem Paar auf einem Parkplatz angepöbelt, rassistisch beleidigt und dann massiv geschlagen und getreten. Beide Opfer wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die 52-Jährige erlitt unter anderem schwere Kopfverletzungen und musste auf der Intensivstation behandelt werden. Auslöser der Gewalttat soll ein Kopftuch gewesen sein, dass eine der türkeistämmigen Frauen trug. Einige Tage nach der schweren Gewalttat ermittelte die Polizei zwei Tatverdächtige: Eine 23-jährige Alsdorferin und ihren 33-jährigen Begleiter, ebenfalls aus Alsdorf. Beide sind der Polizei bereits wegen Körperverletzungs- und Drogendelikten bekannt.

Aachener Nachrichten v. 25.8.2012; aachener-zeitung.de v. 27.8.2012; an-online v. 30.8.2012 


13.8.2012: Monheim
Ein Busfahrer der Rheinbahn wurde am späten Abend von einem Fahrgast zunächst beschimpft und dann mehrfach so gegen den Kopf geschlagen, dass er stürzte. Der Schläger und seine zwei Begleiterinnen flüchteten unerkannt. Die alarmierte Polizei geht von einem „fremdenfeindlichen Hintergrund" aus.

PM Polizei Mettmann v. 20.8.2012


9.8.2012: Wuppertal
In der Nacht wurden drei 19-Jährige von Neonazis angegriffen, die laut Zeugen mit einem rechtsextremen Plakat unterwegs waren. Die vier Neonazis (drei Frauen, ein Mann) beschimpften die Gruppe zunächst mit Nazi-Parolen. Dann sprühte eine Täterin Pfefferspray in Richtung der 19-Jährigen und verletzte zwei von ihnen. Die Angegriffenen mussten in eine Augenklinik gebracht werden.

solinger-tageblatt.de und PM Polizei Wuppertal v. 9.8.2012


5.8.2012: Dortmund
In der Nacht wurde eine 20-jährige Detmolderin bei einem rassistischen Angriff im Hauptbahnhof durch ein rechtsextremes Paar erheblich verletzt. Erst als eine Freundin des Opfers zu Hilfe kam, flüchteten die Haupttäterin und ihr Begleiter. Nach einer Auswertung von Videoaufnahmen nahm die Polizei zwei Frauen (21 und 17 Jahre) und einen 28-Jährigen fest. Die Tatverdächtigen werden der rechten Skinhead-Szene Dorstfeld zugerechnet.

ruhrnachrichten v. 6.8.2012, fr-online.de v. 6.8.2012, PM Polizei Dortmund v. 6./8.8.2012


5.8.2012: Wuppertal
In der Nacht warfen mehrere Rechtsextreme in der Barmer Innenstadt Biertische und Sonnenschirme um. Als eine Nachtwache die Randalierer ansprach, wurde sie mit abgeschlagenen Flaschenhälsen bedroht.

PM Polizei Wuppertal v. 6.8.2012


7.8.2012: Saarbrücken/Aachen

Bei einem Spiel des Fußballvereins Alemannia Aachen in Saarbrücken griffen Anhänger der rechtsgerichteten Fangruppe „Karlsbande Ultras (KBU) Mitglieder der antirassistisch orientierten "Aachen Ultras"(ACU) an. Rund 100 KBU-Anhänger attackierten nach dem Spiel Rückreisende der ACU mit Fahnenstangen. Auf einen am Boden liegenden Mann wurde mehrfach gegen den Kopf getreten.

Aachener Zeitung v. 8.8.2012, publikative.org v. 21.8.2012


1.8.2012: Solingen
In den Fensterscheiben einer Unterkunft für Flüchtlinge in Ohligs wurden kreisrunde Löcher entdeckt. Da es sich dabei um Spuren von Schüssen handeln könnte und ein Anschlag nicht ausgeschlossen werden kann, nahm der Staatsschutz die Ermittlungen auf.

solinger-tageblatt.de v. 2.8.2012, rp-online.de v. 3.8.2012


28.7.2012: Köln
Am frühen Samstagmorgen warfen Unbekannte zwei Molotow-Cocktails durch das Fenster einer Teestube in der Kölner Altstadt. Ein anwesender Zeuge konnte den sich ausbreitenden Brandherd löschen. Der Staatsschutz nahm Ermittlungen wegen eines politischen Hintergrundes des Angriffs auf.

express.de v. 30.7.2012


25.7.2012: Willich-Anrath
In der Nacht brach ein Brand in der Waschküche einer Unterkunft für Flüchtlinge in Willich-Anrath aus. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand löschen. Laut Brandsachverständigen wurde das Feuer vorsätzlich gelegt. Da laut Polizei ein „fremdenfeindlicher Hintergrund" nicht ausgeschlossen werden kann, übernahm der Staatsschutz die Ermittlungen.

PM Polizei Mönchengladbach v. 25.7.2012


23./24.7.2012: Witten
In der Nacht wurde das Soziokulturelle Zentrum Trotz Allem, das seit Jahren in der antifaschistischen Arbeit aktiv ist, erneut Ziel von rechtsextremen Farbattacken. Dabei wurde auch das Auto von Anwohnern mit rechten Parolen und Hakenkreuzen beschmiert. Bereits eine Woche zuvor hatte es einen ähnlichen Angriff gegeben.

trotzallem.blogsport.de v. 25.7.2012


10./11.7.2012: Aachen
In der Nacht griffen mehrere, teils stadtbekannte Neonazis zwei Personen in der Aachener Innenstadt an. Dabei traten und schlugen die Angreifer auch auf einen Betroffenen ein, der am Boden lag. Beide wurden verletzt, eine Person erlitt eine schwere Gehirnerschütterung.

Indiymedia.org v. 25.7.2012


19.7.2012: Witten
Kurz nach Mitternacht schossen Unbekannte aus einem Auto heraus mit einer Leuchtpistole in Richtung eines Wohnhauses und riefen nach Zeugenaussagen rechte Parolen. Kurze Zeit später soll ein weiterer Schuss zu hören gewesen sein.

derwesten.de und PM Polizei Bochum v. 19.7.2012


17.7.2012: Dortmund
Das Interkulturelle Zentrum Dortmund Dorstfeld wurde in der Nacht Ziel einer Farbattacke von Neonazis. Neben rechtsextremen Symbolen wurde auch ein Schriftzug der lokalen Neonazis auf die Fensterrollade des Zentrum gesprüht.

derwesten.de v. 18.7.2012


14./15..7.2012: Mönchengladbach
Die Glasfassade des Partei- und Fraktionsbüros der Linken wurde in der Nacht von Neonazis mit rechtsextremen Symbolen und Parolen beschmiert. Dabei wurden auch Drohungen gegen die Antifa an die Scheiben gesprüht.

wz-newsline.de v. 16.7.2012


10./11.7.2012: Detmold
Eine Sinti-Familie wurde in der Nacht in Detmold-Pivitsheide von einer Gruppe Jugendlicher rassistisch und mit Nazi-Parolen beschimpft und mit Softair-Waffen beschossen. Dabei wurde eine Person von abprallenden Kugeln verletzt.

lz.de. und PM Polizei Lippe 11.7.2012


29.6.2012: Alsdorf

Auf einer Abiturfeier werben Neonazis für ihre Gruppe und provozieren Gäste und LehrerInnen. In der Nacht kam es zu Auseinandersetzungen zwischen den Neonazis und einem alternativen Jugendlichen sowie einem Lehrer. Beide wurden von mehreren Neonazis angegriffen und zusammengeschlagen.

linksunten.indymedia.org  v. 1.7.2012


23.6.2012: Wuppertal

Unbekannte beschmierten in der Nacht den Zugang zum Café an der Synagoge Gemarker Straße mit Hakenkreuzen und Schriftzügen. Dabei handelte es sich nicht um den ersten antisemitischen Übergriff: Bereits am 20.1.2012 hatten Neonazis eine andere Wuppertaler Synagoge/jüdischer Friedhof beschmiert.

PM Polizei Wuppertal v. 24.6.2012, widerwuppertal.blogsport.de v. 27.6.2012


23.6.2012: Heinsberg

Nach einer Public-Viewing-Veranstaltung griffen Mitglieder der Kameradschaft Aachener Land (KAL) alternative Personen an und skandierten Naziparolen.

twitter.com/#!/AntifaHS v. 23.6.2012, twitter.com/klarmann v. 2.7.2012


16.6.2012: Wuppertal

Auf einer Kundgebung der Bürgerinitiative „Rettet die Schwebebahn e.V." hielten stadtbekannte Nazis ungehindert einen Redebeitrag. Als achtsame PassantInnen andere Anwesende auf die Nazis aufmerkam machten, wurden sie mit einem Stuhl attakiert.

de.indymedia.org v. 17.6.2012


12.5.2012: Siegen

Vier bis fünf vermummte Neonazis griffen am Samstagnachmittag einen Infostand des Vereins „Pro Israel" in der Siegener Innenstadt an. Dabei erlitt eine 51-jährige Frau, die sich hinter dem Infostand befand, leichte Verletzungen. Auch eine 48-jährige Teilnehmerin des Infostandes, die sich den flüchtenden Angreifern in den Weg stellte, erlitt Verletzungen. Die Polizei konnte im Rahmen der Fahndung einen Tatverdächtigen aus dem Kreis Olpe vorläufig festnehmen, der dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet wird.

PM Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein v. 12.5.2012; nrwrex.wordpress.com und derwesten.de v. 13.5.2012


7./8.5.2012: Wuppertal

Eine 24-Jährige und ein 21-Jähriger beobachteten in der Nacht mehrere Personen, die eine Hauswand mit rechtsextremen Parolen besprühten, und alarmierten die Polizei. Als die ZeugInnen kurz danach auf drei der TäterInnen trafen, versuchten sie diese festzuhalten. Dabei kam es zu Rangeleien und Faustschlägen, wodurch die ZeugInnen leicht verletzt wurden. Nach ihrem Eintreffen stellte die Polizei bei den polizeilich bekannten Heranwachsenden aus dem rechtsextremen Spektrum Spraydose, Plakate sowie Klebstoff sicher. Der Staatschutz nahm Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung auf.

Wuppertaler Rundschau und PM Polizei Wuppertal v. 8.5.2012


3./4.5.2012: Hamm

In der Nacht geriet ein an der Rückseite einer Moschee befindlicher Papiercontainer in Brand. An der Moschee entstand leichter Gebäudeschaden. Ob dies fahrlässig oder vorsätzlich geschah und politisch motiviert war, ist unklar.

PM Polizei Hamm v. 4.5.2012


1.5.2012: Köln

In der Nacht auf den 1. Mai gab es in Köln-Esch einen gewalttätigen Übergriff mit vermutlich rassistischem Hintergrund. Ein Jugendfußballspieler wurde am Rande eines Festes von Neonazis zusammengeschlagen.

report-k.de v. 15.6.2012


25.4.2010: Wuppertal

Am Rande einer Demonstration Wuppertaler Neonazis wurde am Bahnhof Barmen ein Kamerateam des Medienprojektes Wuppertal zunächst angepöbelt, dann schlug einer der Neonazis mit der Faust gegen eine Videokamera, mit der ein Mitarbeiter gerade filmte. Die Polizei nahm den Angreifer in Gewahrsam.

NRW gegen rechts v. 27.4.2012


21./22.4.2012: Dortmund

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es vor der Szenekneipe „Hirsch-Q" zu einem Übergriff auf Gäste des Lokals. Nach Angaben des Dortmunder Antifa-Bündnisses pöbelten zunächst rund zehn Neonazis und rechte Fußballfans Gäste mit einschlägigen Nazi-Parolen an. Später versuchten rund 15 Personen, die Kneipe mit Dachlatten und Steinen anzugreifen. Die Täter flüchteten nach dem Eintreffen der herbeigerufenen Polizei.

Ruhrbarone v. 23.4.2012, NRW gegen rechts v. 24.4.2012


19.4.2012: Wuppertal

Ein 18-Jähriger Neonazi aus Düsseldorf, der der Gruppe „Nationalsozialisten Wuppertal" zugerechnet wird, griff in der Nacht zum Freitag zwei Männer (25 und 31 Jahre) mit einem abgebrochenen Flaschenhals an. Dabei erlitten die beiden Angegriffenen aus der Antifa-Szene schwere Kopfverletzungen. Das ältere Opfer wurde mit tiefen Schnittwunden im Gesicht auf der Intensivstation behandelt. Zeugen alarmierten eine Polizeistreife, die den Angreifer noch in Tatortnähe festnahm.

Solinger Tageblatt, wz-newsline und PM Polizei Wuppertal v. 20.4.2012


14.4.2012: Düsseldorf

Nach Angaben aus Antifa-Kreisen wurde eine Gruppe von elf Personen, die sich auf dem Weg zur Kundgebung "gegen Rassismus, Antiziganismus und Abschiebungen in Düsseldorf" befanden, im Düsseldorfer Hauptbahnhof von drei Nazis angegriffen. Der Polizei, die alle Tatbeteiligten vorläufig in Gewahrsam nahm und von einem Angriff aus dem „linken Spektrum" sprach, wurde eine Kriminalisierung der Opfer vorgeworfen.

Indymedia v. 16.4.2012, PM Bundespolizeidirektion Sankt Augustin v. 15.4.2012


13.4.2012: Hopsten

Am späten Abend warfen vier Jugendliche einen Brandsatz auf den Balkon eines Hauses, das von mehreren Familien albanischer Herkunft bewohnt wird. Die von einem Zeugen alarmierten Hausbewohner konnten den Brand löschen. Als Tatverdächtige wurden sechs Jugendliche im Alter von 16 bis 22 aus Hopsten ermittelt, die gemeinsam den Brandsatz zusammen gebaut haben. An der unmittelbaren Brandstiftung waren vier dieser Jugendlichen beteiligt. Sie haben die Tat gestanden. Laut Polizei und Staatsanwaltschaft sollem in den Vernehmungen einige der Tatverdächtigen u. a. rassistische Gründe für die Tat artikuliert haben.

PM Polizei Münster und Steinfurt v. 16.4.2012, linksunten.indymedia.org v. 17.4.2012


12.4.2012: Wuppertal

Erneut wurde das Parteibüro der LINKEN in Wuppertal am Platz der Republik mit Naziaufklebern beschmutzt.

njuuz.de v. 12.4.2012


11./12.4.2012: Leverkusen

In der Nacht griffen Neonazis das selbstverwaltete Zentrum „Kulturausbesserungswerk" in Leverkusen Opladen an. Dabei wurden Fensterscheiben zerstört, Metall-Kunstwerke umgeworfen und das Kulturzentrum mit Aufklebern in Hakenkreuzform beklebt. Zuvor soll die Gruppe in der Nähe des Opladener Bahnhofs extrem rechte Propaganda verklebt haben. Der Trägerverein des Kulturzentrums erstattete Strafanzeige.

aalev.info v. 12.4.2012, PM des KAW v. 14.4.2012


7.4.2012: Münster

Nach dem Fußballspiel SC Preußen Münster gegen Rot-Weiß-Erfurt wurde eine 45-jährige Frau mit türkischem Migrationshintergrund aus einem Kleinbus mit Erfurter Zulassung heraus angepöbelt und beleidigt, weil sie ein Kopftuch trug. Ein ebenfalls türkeistämmiger Mann, der sich schützend vor die Frau stellen wollte, wurde von den Insassen des Wagens zunächst mit Flaschen beworfen und dann geschlagen und getreten. Die Tatverdächtigen, neun Männer im Alter zwischen 19 und 32 Jahren aus dem Raum Erfurt wurden von der Polizei gestellt. Zwei der Männer sind der Polizei wegen „fußballtypischer Straftaten" bekannt.

PM Polizei Münster v. 7.4.2012


7.4.2012: Köln/Leverkusen

Nach einem Aufmarsch in Stolberg am Ostersamstag attackierten Neonazis mehrere Gegendemonstrationen in einem Zug: Etwa 100 Neonazis waren laut Polizei auf der Rückreise im Regionalexpress und griffen zwischen Köln und Leverkusen rund zehn Angehörige der linken Szene an. Mit einem Großaufgebot holte die Polizei die Tatverdächtigen in Leverkusen-Mitte aus dem Zug - der Staatsschutz nahm Ermittlungen wegen Landfriedensbruch auf.

PM Polizei Köln v. 7.4.2012


2.4.2012: Aachen

Gegen 23:45 Uhr drangen zwei vermummte Personen in das Büro der Piratenpartei in Aachen ein, in dem sich noch zwei Mitarbeiter aufhielten: Sie zerrissen ein dort aufgehängtes Plakat des Stolberger Bündnisses gegen rechts mit dem Slogan „Stop - Nazidemo!" Es wurde Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch, Diebstahl und Sachbeschädigung gestellt. Die im Aachener Raum eingerichtete Ermittlungsgruppe gegen rechtsmotivierte Kriminalität (ROMOK) hat die Ermittlungen dazu aufgenommen.

focus.de v. 3.4.2012, piratenpartei-aachen.de v. 4.4.2012


30.3.2012: Duisburg

Am Rande eines Wochenmarktes in Duisburg-Walsum bedrohte der saarländische NPD-Funktionär Mang einen türkeistämmigen Markthändller. Beim Abbau der Stände  wurde eine weitere Person, die gegen den nicht genehmigten stand der NPD protestierte, bedroht und mit einem Klemmbrett geschlagen,

Antifaduisburg.noblogs.org v. 3.1.2013


27.3.2010: Aachen

Die Geschäftsstelle von Amnesty International wurde von Unbekannten mit einem Hakenkreuz und anderen rechtsextremenen Zeichen und Schriftzüge beschmiert.

PM Polizei Aachen v. 28.3.2012


21.3.2012: Castrop-Rauxel

Zum wiederholten Mal wurde die Kulturkneipe Bahía de Cochinos in Castrop-Rauxel Zielscheibe von Neonazis. In der Nacht klebten Unbekannte Plakate mit volksverhetzendem Inhalt an die Wände. Nach Polizeiangaben wurden mehrere dieser Plakate auch an der Gesamtschule in Ickern entdeckt.

ruhrnachrichten.de v. 22.3.2012


19.3.2012: Dortmund

In der Nacht bekleben unbekannte Täter in Dortmund die Fensterscheiben einer Gesamtschule, die sich gegen Rassismus positioniert („Schule ohne Rassismus"), großflächig mit Plakaten und beschmieren Wände mit rechtsextremen Parolen. Im Umfeld der Schule gab es weitere Schmierereien.

NRW rechtsaußen v. 20.3.2012


17.3.2012: Kerpen

Zwei Zivilfahnder der Polizei wurden bei einer Observation von etwa 15 bis 20 Neonazis aus dem Raum Siegburg, Gummersbach, Düren und Aachen, die sich an einem Parkplatz am Autobahnkreuz Kerpen trafen, so massiv bedroht, dass sie Kollegen von der Autobahnpolizei zu Hilfe riefen. Bei der Durchsuchung der Fahrzeuge wurden Baseballschläger und Fackeln sichergestellt.

Kölner Stadt Anzeiger v. 19.3.2012


6./7.3.2012: Dortmund

Unbekannte besprühten eine Hauswand im Dortmunder Stadtteil Hörde mit einem Hakenkreuz. Ob sich die Tat gezielt gegen den dort ansässigen Verein „Gefangeneninitiative 90 e. V." richtete, ist noch ungeklärt.

NRW rechtsaußen v. 7.3.2012


2./3.3.2012: Aachen

Drei Jugendliche mit Migrationshintergrund wurden in der Nacht von drei mit Schlagstöcken bewaffneten Männern bedroht und beleidigt, die dem rechtsextremen Spektrum zuzurechnen sind. Die Polizei nahm die Tatverdächtigen im Alter von 21 bis 30 Jahren kurz danach vorläufig fest.

PM Polizei Aachen v. 5.3.2012


2./3.3.2012: Dortmund

Im Verlauf des Wochenendes wurden verschiedene Gebäude in Dortmund, darunter die für türkische Hochzeiten beliebte Eventhalle SA-DE, mit Parolen und Hakenkreuzen beschmiert.

PM Polizei Dortmund v. 5.3.2012


21.2.2012: Würselen

Unbekannte warfen vermutlich am Nachmittag am Haus der Jugendeinrichtung Nautilus mehrere Scheiben ein und besprühten die Wände mit rechtsextremen Zeichen.

PM Polizei Aachen v. 22.2.2012


21.2.2012: Mettmann
Ein Mitglied des „Bündnis für Toleranz & Zivilcourage" wurde von einer unbekannten Person attackiert. Der Betroffene wurde durch antisemitische Sprüche beleidigt, bedroht und mit einer Bierflasche angegriffen.

de.indymedia.org. v. 29.7.2012


17.2.2012: Duisburg
Nach einer Fußballbegegnung kam es am Abend in der Innenstadt zu einem Angriff von rund 20 rechten MSV-Hooligans auf ein Konzert einer antifaschistischen Oi-Punk Band, das auch von vielen vermeintlich linken St. Pauli-Fans besucht wurde. Laut Polizei wurden dabei drei Personen leicht verletzt.

Antifaduisburg v. 22.2.2012


15.2.2012: Bonn
In der Nacht warfen Unbekannte zwei Brandsätze auf das Gebäude eines Deutsch-Türkischen Kulturvereins in Bonn. Dabei entstand geringer Sachschaden. Zeugen hatten zwei Verdächtige im Alter von ca. 20 Jahren beobachtet. Da die Tat politisch motiviert gewesen sein könnte, nahm der Staatsschutz die Ermittlungen auf.

PM Polizei Bonn v. 16.2.2012


12.2.2012: Wuppertal

In einer S-Bahn nach Wuppertal wurden drei Punks in der Nacht zum Sonntag von einer Gruppe Neonazis angegriffen. Nach ihrem Zustieg in Vohwinkel gegannen die teils stadtbekannten Neonazis sofort, die Punks zu beleidigen. Auf einen der Jugendlichen wurde mehrmals eingeschlagen.

Antifaschistische Initiative Wuppertal v. 14.2.2012


6.2.2012: Aachen
In der Nacht zu Montag zerschlugen mutmaßliche Neonazis mehrere Scheiben am Aachener DGB-Haus und beschmierten dessen Fassade mit rechtsextremen Parolen und Hakenkreuzen. Bereits am vergangenen Wochenende schütteten Unbekannte Buttersäure durch den Briefschlitz des linksalternativen „Autonomen Zentrums" (AZ) und schickten eine Bombendrohung an Aachener Antifa-Gruppen, in der sie Zuschauer eines Fußballspiels und Teilnehmer einer antifaschistischen Demonstration bedrohten.

 

LAP Aachen v. 6.2.2012


4.2.2012: Aachen
40 bis 50 Personen der rechtsextremen Szene, darunter Mitglieder der „Kameradschaft Aachener Land" (KAL) und Neonazis aus der Aachener Fußball-Fanszene, versuchten das linke „Autonome Zentrum" (AZ) anzugreifen. Ein Großaufgebot der Polizei stoppte die Gruppe und nahm 19 Personen in Gewahrsam.

Blick nach rechts v. 6.2.2012


26.1.2012: Köln
Ein 23-jähriger schwarzer Kölner wurde am frühen Abend im Ortsteil Chorweiler von drei unbekannten Männern zunächst mit rassistischen Sprüchen beleidigt und dann zusammengeschlagen. Die drei Täter im Alter zwischen 20 und 25 Jahren griffen von Hinten an und traten auf dem am Boden Liegenden ein. Dieser konnte leicht verletzt flüchten und die Polizei verständigen.

PM Polizei Köln v. 2.2.2012, express.de v. 2.2.2012


20.1.2012: Wuppertal
Am Platz der Republik beschmierten Unbekannte die Fassade eines Parteibüros mit Runen und Hakenkreuzen. In den vergangenen Tagen hatten Täter bereits Aufkleber mit rechtsextremen Inhalten auf das Gebäude und ein Fahrzeug geklebt. In der gleichen Nacht verunstalteten bisher unbekannte Personen einen Eingangspfeiler eines jüdischen Friedhofs mit antisemitischen Schmierereien, u. a. einem Hakenkreuz.

njuuz.de v. 21.1.2012


14.1.2012: Radevormwald
Ein Polizeibeamter wurde am frühen Samstagmorgen durch einen Reizgas-Angriff verletzt, als er zwei Täter verfolgte, die an mehreren Hausfassaden rechtsgerichtete Parolen gesprüht hatten. Die Täter konnten zunächst unerkannt flüchten. Nach Ermittlungen des Kölner Staatsschutzes wurde wenige Tage später ein im Oberbergischen Kreis wohnender 20-jähriger als Tatverdächtiger festgenommen.

RP Online v. 16.1.2012, NRW rechtsaußen v. 18.1.2012


12.01.2012: Köln
Eine Frau sprühte abends ein Hakenkreuz auf eine im Boden eingelassene jüdische Gedenktafel, während eine Komplizin sie mit einem Handy filmte. Eine Überwachungskamera zeichnete die Tat auf.

rundschau-online.de v. 23.1.2012