Aktuelles

Das Tribunal "NSU-Komplex auflösen" wurde gestern mit dem Amadeu Antonio Preis ausgezeichnet. Der gemeinsam von der Stadt Eberswalde und der Amadeu Antonio Stiftung ausgelobte Preis würdigt das kreative Engagement für Menschenrechte und gegen Rassismus und Diskriminierung. Das zivilgesellschaftliche Tribunal hatte im Mai dieses Jahres am Schauspiel Köln mit 3.000 Teilnehmenden den strukturellen Rassismus in Deutschland angeklagt. Betroffene...

mehr

Presseinformation der Opferberatung Rheinland und des Rom e.V. vom 31.08.2017

Bei einem Brandanschlag auf eine städtische Notunterkunft in Köln-Gremberg im Januar 1994 wurden acht Roma teilweise lebensgefährlich verletzt, zwei Personen starben an den Folgen ihrer erlittenen Brandverletzungen. Die Verletzten kritisieren, dass sie bis heute nicht als Betroffene rassistischer Gewalt wahrgenommen werden und möchten gleichzeitig daran erinnern, dass...

mehr

„Toolbox gegen rechte Gewalt“ geht online

Am heutigen Freitag, den 18. August 2017, geht die neue Internetseite „www.toolbox-gegen-rechts.de“ online. Hier finden sich Hinweise und Informationen zum Umgang mit rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Das Angebot richtet sich speziell an Jugendliche, die auf Grund ihrer Herkunft, Hautfarbe, sexuellen Orientierung oder ihres politischen Engagements zu Angriffszielen von rechten...

mehr

Für das Jahr 2016 registrierte die OBR 335 politisch rechts motivierte Gewalttaten mit 559 direkt betroffenen Personen in NRW. Mindestens 427 Menschen wurden körperlich angegriffen und zum Teil erheblich verletzt. Überwiegend handelte es sich bei den Gewalttaten um Körperverletzungsdelikte (268), darunter 177 gefährliche, 89 einfache und zwei schwere Körperverletzungen.

mehr

Opferberatungen begrüßen Erlass zum Bleiberecht für Opfer rassistischer Gewaltstraftaten in Brandenburg und fordern bundesweite Regelung

Die im VBRG organisierten Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt begrüßen ausdrücklich die Entscheidung des brandenburgischen Innenministeriums, Ermessenspielräume zu nutzen, um Opfern rassistischer Gewalt ohne sicheren Aufenthaltstitel ein Bleiberecht zu gewähren....

mehr

Die Möllner Rede im Kölner Exil

+ Erinnerung an rassistischen Brandanschlag in Mölln 1992
+ Kölner Schriftsteller und Menschenrechtsaktivist Doğan Akhanlı hält die Rede

Am 23. November 1992 setzen Neonazis das Haus der Familie Arslan in Mölln in Brand und töteten aus rassistischen Motiven drei Familienmitglieder. Seitdem kämpft die Familie Arslan um ein würdiges Gedenken der Opfer. Ihre jährliche Gedenkrede wurde im Jahr 2013 von der Stadt...

mehr

Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt fordern deutlich mehr Budget

Das Ausmaß rechter und rassistischer Gewalt im Jahr 2016 ist dramatisch hoch. Nachdem bereits für das Jahr 2015 eine Verdoppelung rechtsmotivierter und insbesondere rassistischer Gewalttaten festgestellt werden musste, verweisen die aktuellen Zahlen der Bundesregierung auf einen erneuten massiven Anstieg, der das Ausmaß des...

mehr

Für das Jahr 2015 registrierte die OBR bislang 279 politisch rechtsmotivierte Gewalttaten mit 452 direkt betroffenen Personen in NRW. Mindestens 365 Menschen wurden körperlich angegriffen und zum Teil schwer(st) verletzt.

mehr

„Angesichts der massenhaften rassistischen Mobilisierungen und Gewalt brauchen wir jetzt eine Praxis der unmissverständlichen Solidarität mit den Opfern rechter Gewalt", sagt Judith Porath vom Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG e.V.).

mehr

Die im bundesweiten „Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt" (VBRG e.V.) zusammengeschlossenen Projekte sind alarmiert über die rassistischen Debatten nach den sexualisierten Angriffen in der Silvesternacht.

mehr